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Wachstumsraten, von denen Amazon nur träumen kann

November 2015 · Wachstumsraten, von denen Amazon nur träumen kann

Wir unterstützen mit 75% unseres Gewinns aus dem Buchverkauf – und erreichen damit Wachstumsraten, von denen Amazon nur träumen kann. Alternativen zu Amazon

Die Proteste von Autoren und Verlagen gegen die Praktiken von Amazon sind allgegenwärtig. Dabei gibt es aber teilweise Stimmen, die auf den Mangel an Alternativen zu Amazon hinweisen. Tatsächlich ist aber das Gegenteil der Fall: Neben den zahlreichen Buchhandlungen vor Ort gibt es auch online zahlreiche Alternativen. Eine davon sind wir selbst.

Inzwischen ist aus dem „Weltverbesserungsprojekt“ idealistischer Studenten ein erfolgreiches Unternehmen geworden: Bisher sind über 60.000,00 € finanzielle Unterstützung geflossen, ein Großteil davon seit den medienwirksamen Enthüllungen zu den Arbeitsbedingungen bei Amazon Anfang 2013. Die Spenden fließen z.B. an Kinderheime, Gewaltopfer, Integrationsprojekte, werden aber auch für anonyme Geburten sowie für alte Pflanzen- und Tierarten oder die Anlage von Streuobstwiesen investiert.

Dank der Buchpreisbindung, die für (fast) alle deutschen Bücher gleiche Preise vorschreibt, gibt es keinen Preiswettbewerb im Buchhandel. Was lokalen Buchhändlern die Chance gibt, das Kulturgut Buch etwa mit Autorenlesungen zu fördern, macht es für uns möglich, bei gleichen Preisen den Mehrwert durch die Förderung sozialer und ökologischer Projekte zu bieten.

Auf einem guten Weg

Inzwischen hat buch7.de über 48.000 Bestellungen von über 19.000 Kunden abgewickelt. Pro Monat werden aktuell etwa 3.000,00 € gespendet. Diese Zahlen sind gering im Vergleich zu den Umsätzen von Amazon, aber für die über 40 Spendenempfänger machen die unerwarteten „Geschenke“ einen großen Unterschied. So kann z.B. das Medinetz Rhein-Neckar dank der Förderung mehreren Schwangeren ohne Papiere eine sichere Geburt im Krankenhaus finanzieren. Unabhängig von der Beurteilung der Migrationsproblematik tragen die ungeborenen Kinder sicherlich keine Verantwortung an der Situation ihrer Mütter ohne Pass – und deswegen will buch7.de hier unkompliziert und konkret helfen.

Selbst wenn etwa 3.000,00 € im Monat noch kein gewaltiger Betrag sind: Gründer und Geschäftsführer Benedikt Gleich sieht mit buch7.de einen Traum verwirklicht:

Unser Geschäftsmodell ist es, Gutes zu tun – und damit sind wir immer erfolgreicher.

Begeistert von dieser Verbindung von Wirtschaft und Idealismus ist auch Mitarbeiterin Nicola Hauptmann:

Für meine Arbeit werde ich gleich doppelt belohnt: Neben einem fairen Stundenlohn kann ich jeden Monat etwa dreitausend Euro an ein wertvolles soziales, kulturelles oder ökologisches Projekt »verschenken«. In welchem Unternehmen gibt es so etwas schon?“

Dieser Erfolg stützt sich inzwischen auf 10 (Teilzeit-)Mitarbeiter und zahlreiche ehrenamtliche Unterstützer aus dem Augsburger Raum. Das Wachstum seit 2013 ist dabei beeindruckend: Die Umsätze sind seit Januar 2013 um etwa das Dreißigfache gestiegen. „Wenn das so weiter geht, muss sich Amazon bald Sorgen machen“, so Benedikt Gleich. Hinter diesem Erfolg steht aber auch jahrelange Aufbauarbeit und eine schwierige Durststrecke: „2012 waren wir fast so weit, zuzumachen, weil einfach zu wenig los war“, so der Hauptentwickler Martin Luy, der den größten Teil des Shops selbst programmiert hat. „Nur durch sehr viel unternehmerischen Einsatz und zahlreiche technische Verbesserung sind wir jetzt so weit, dass tausende Kunden bei uns gerne einkaufen und wir uns vor den anderen Shops nicht verstecken müssen“. Bei der Gründung mussten die anfangs sieben Studenten das Stammkapital für die GmbH aus ihren Ersparnissen und aus Nebenjobs aufbringen. Deswegen war Sparsamkeit oberstes Gebot und nur dadurch konnte das soziale Unternehmen die ersten Jahre überleben. Diese jahrelange Arbeit trägt jetzt Früchte und der Kurs steht weiter auf Wachstum:

3.000,00 € Spenden im Monat sind schon eine tolle Sache – wer würde das schon mit seinem eigenen Geld machen? Aber wenn mehr Menschen buch7.de kennenlernen würden, könnten wir viele Millionen im Jahr spenden – ganz ohne Mehrkosten für die Kunden.
Benedikt Gleich

Buchhandlungen vor Ort unterstützen

Dieses Wachstumsziel soll dabei bewusst nicht auf dem Rücken des lokalen Buchhandels umgesetzt werden. Im Gegenteil, uns liegt am Herzen:

Am liebsten kaufe ich beim lokalen Buchhandel – aber wenn schon online, dann bei buch7.de.

Wo also tausende Autoren die Praktiken von Amazon kritisieren, hat man als Kunde die Wahl: Will man bei einem globalen Konzern mit Europa-Sitz in der Steueroase Luxemburg einkaufen oder lieber den lokalen Buchhandel und den sozialen Online-Buchhandel buch7.de unterstützen, der mit 75% seines Gewinns soziale, kulturelle und ökologische Projekte unterstützt. Es gibt also gute Alternativen zu Amazon, die Steuern in Deutschland zahlen und Arbeitsplätze in Deutschland schaffen.


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