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Bildung in Freiheit

Das John-Holt-Buch zum eigenständigen Lernen
Autoren: John Holt, Patrick Farenga
Übersetzung: Dagmar Mallett
19,80 €
18 Stück auf Lager
Gebunden
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3934719293
Verlag: Genius Verlag
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Klappentext

Warum bestehen Eltern und Ausbilder darauf, dass unsere Kinder stundenlang freudlos Dinge lernen, die die meisten Erwachsenen nie anwenden? Heute höre ich dieselben pädagogischen Rechtfertigungen wie damals, als ich diese Frage als besserwisserischer Privatschüler stellte: "Damit aus dir ein vielseitig gebildeter Mensch wird"; "die Auseinandersetzung mit Mathematik (Algebra, Trigonometrie, Latein, Chemie oder mit jedem anderen beliebigen Gegenstand) wird dir helfen, deine Denkfähigkeit zu schulen." Warum sollten Aktivitäten wie Musizieren, Sport treiben, Malen, Poesie verfassen, Tanz, Bühnenspiel oder Lesen die Disziplin und das Denkvermögen weniger fördern als die erzwungene Teilnahme an Kursen und Hausarbeiten, für die Kinder wenig Neigung oder gar Freude aufbringen und auch gar keine Verwendung haben? Selbstverständlich soll Kindern geholfen werden, ihre Denkvermögen zu schulen - und nicht nur Kindern, sondern allen Menschen - aber muss der Lernprozess
so freudlos und für unser Alltagsleben oft so nutzlos sein? Fördern nicht auch nützliche und freudvolle Tätigkeiten unser Denkvermögen?
"Riskieren Homeschooling-Eltern die Zukunft ihrer Kinder - beschneiden sie ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten, gute Jobs zu finden, anständige Menschen kennenzulernen, bei Cocktailpartys literarische Anspielungen zu begreifen - indem sie ihre Kinder nicht so ausbilden lassen, wie wir in privaten oder öffentlichen Schulen ausgebildet wurden?" "Müssen wir wie Schulen agieren und unsere Kinder dazu zwingen, auf dieselbe Art zu lernen, wie wir es in der Schule getan haben, damit sie als Erwachsene erfolgreich sind?"
Welche Bedenken oder Einwände wir auch immer gegen Pflichtunterricht vorbrachten - und mitunter stimmten alle Beteiligten darin sogar überein, so lautete die Schlussfolgerung doch oft, Kinder müssten zum Lernen gezwungen werden. Das sei einfach ein notwendiges Übel. "Wir müssen die Aufmerksamkeit und das Handeln der Kinder unter Kontrolle halten", lautete dieses Argument, "ansonsten verbringen sie die gesamte Zeit damit zu spielen, fernzusehen oder in Schwierigkeiten zu geraten. Außerdem können sie als Erwachsene auch nicht immer tun, wonach ihnen der Sinn steht. Deshalb ist es für uns alle besser, dass sie so früh wie möglich lernen, sich einer Autorität zu beugen und in unserem System klarzukommen."

Autoreninformationen

John Caldwell Holt (geb. 14. April 1923; gestorben 19. September 1985) war ein US-amerikanischer Autor und Pädagoge. Er veröffentlichte mehrere Bücher über selbstbestimmtes Lernen und Kinderrechte und gab die Zeitschrift Growing Without Schooling heraus. Holt ging der Frage nach, warum die Kinder in der Schule mit der Zeit das Interesse am Lernen verlieren. Er kam zu dem Schluss, dass dies daran liegt, dass die Schüler Angst haben, falsche Antworten zu geben und von Lehrern und Mitschülern verspottet zu werden und nicht gut genug zu sein. Dies werde weiter dadurch verschlimmert, dass Schüler gezwungen werden, Dinge zu lernen, die sie nicht notwendigerweise interessieren.
Auf Grundlage dieser Beobachtungen veröffentlichte John Holt die Bücher How Children Fail und How Children Learn. Beide Bücher wurden zusammen mehr als zwei Millionen Mal verkauft und in 14 Sprachen übersetzt ("Aus schlauen Kindern werden Schüler", "Wie kleine Kinder schlau werden".)
In seinem 1974 erschienenen kinderrechtlichen Buch Escape from Childhood ("Zum Teufel mit der Kindheit"forderte er das Recht der Kinder, über ihr Lernen selbst zu bestimmen, d.h. selbst zu entscheiden, was, wann, wo, wie, wie viel, wie schnell und mit welcher Hilfe sie lernen wollen, sowie das Recht zu entscheiden, ob sie zum Lernen eine Schule aufsuchen wollen, und wenn ja: welche und für wie lange. Er begründete dies damit, dass die Lernfreiheit Teil der Gedankenfreiheit sei und diese noch fundamentaler als die Meinungsfreiheit sei.
Nachdem John Holt jahrelang im Schulsystem gearbeitet und versucht hatte, Schulen zu reformieren, kam er zu der Überzeugung, dass das Schulsystem nicht reformierbar sei. Er machte sich Gedanken darüber, wie Kinder ohne konventionelle Schulen lernen können. So wurde er Befürworter des Homeschooling und etablierte dessen als Unschooling bekannt gewordene Richtung. 1977 gründete Holt mit Growing Without Schooling das erste Homeschooling-Magazin der USA und schrieb mit "Teach your own" (Bildung in Freiheit) einen zentralen Klassiker der US-Homeschool-Bewegung.

Inhaltsverzeichnis

Danksagung
Vorwort
Einführung
1. Warum Eltern ihre Kinder aus der Schule nehmen
2. Häufige Einwände gegen Homeschooling
3. Die Unschooling-Politik
4. Das Leben mit Kindern
5. In der Welt lernen
6. Lebens- und Arbeitsräume
7. Ernsthaftes Spiel
8. Lernen, ohne unterrichtet zu werden
9. Lernschwierigkeiten
10. Kinder und Arbeit
11. Homeschooling in den U.S.A.
12. Wie fängt man an?
13. Reaktion der Schule

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3934719293
10-stellige ISBN 3934719295
Verlag Genius Verlag
Sprache Deutsch
Originalsprache Englisch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Gebunden
Erscheinungsdatum 1. Juni 2009
Seitenzahl 350
Originaltitel Teach your own
Format (L×B×H) 24,0cm × 15,9cm × 3,2cm
Gewicht 700g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Erziehung, Bildung
Mehrwertsteuer 7%
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