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Woyzeck /Leonce und Lena

Autor: Georg Büchner
Herausgeber: Burghard Dedner
2,00 €
auf Lager
Taschenbuch
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3150184202
Lieferung bis Do, 22.Aug. (ca. ¾), oder Fr, 23.Aug. (ca. ¼): bestellen Sie in den nächsten 9 Stunden, 11 Minuten mit Paketversand. Siehe Details.
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Klappentext

Das Erscheinen der lang erwarteten Studienausgabe von Büchners 'Leonce und Lena' mit dem historisch-kritischen Text im Jahr 2003 ermöglicht nun auch endlich, die bewährte Doppelausgabe für die Schule von 'Woyzeck' und 'Leonce und Lena' auf die solide Textgrundlage zu stellen. Wir bieten damit die beiden in der Schule viel gelesenen Werke orthographisch behutsam modernisiert, in moderat angewandter neuer Rechtschreibung, mit jeweils dem Text des fragmentarisch überlieferten 'Woyzeck' und des mehrfach zensierten 'Leonce und Lena', der dem Stand der neueren Büchnerforschung entspricht.

Autoreninformationen

Georg Büchner, 17. 10. 1813 Goddelau bei Darmstadt - 19. 2. 1837 Zürich.
Seit der Ernennung des Vaters zum Assessor des Großherzoglichen Medizinalkollegs 1816 lebte die Familie in Darmstadt. Nach der Schulzeit ging B. 1831 zum Medizinstudium nach Straßburg; hier verlobte er sich 1832 heimlich mit der Pfarrerstochter Minna Jaeglé. Im Herbst 1833 setzte er sein Studium an der Landesuniversität Gießen fort, wie es die Gesetze des Großherzogtums erforderten. Er beschäftigte sich mit Philosophie und der Geschichte der Französischen Revolution, lernte den Butzbacher Rektor Friedrich Ludwig Weidig, den führenden oberhessischen Oppositionellen, kennen und entschied sich im Frühjahr 1834 für die sozialrevolutionäre Agitation (Gründung von Sektionen der geheimen Gesellschaft für Menschenrechte in Darmstadt und Gießen, Entwurf der von Weidig dann abgeschwächten und von den Gießener Sektionsmitgliedern verteilten Flugschrift Der Hessische Landbote). Angesichts der polizeilichen Verfolgungsmaßnahmen kehrte B. im September 1834 nach Darmstadt zurück, wo er sich äußerlich wissenschaftlichen Studien widmete, zugleich jedoch die Sektion der Menschenrechte leitete, mit dieser Pläne zur Gefangenenbefreiung vorbereitete und das Drama Dantons Tod schrieb. Nachdem er mehrere gerichtliche Vorladungen ignoriert hatte, oh er im Frühjahr 1835 nach Straßburg. Hier verband er literarische Arbeiten (Übersetzung von Dramen Victor Hugos; Leonce und Lena, Lenz, Woyzeck) mit dem Studium der Medizin, der Naturwissenschaften und der Philosophie. Für die Abhandlung Sur le système nerveux du barbeau erhielt er am 3. 9. 1836 den Doktorgrad der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich. Im Oktober siedelte er nach Zürich über, wo er nach einer Probevorlesung Über Schädelnerven am 5. 11. 1836 als Privatdozent zugelassen wurde. Ende Januar 1837 erkrankte er an Typhus. Zu seinen Lebzeiten erschienen neben der revolutionären Flugschrift nur die Hugo-Übertragungen und, in einer von K. Gutzkow entstellten Form, das Drama Dantons Tod. Es behandelt, z. T. Quellenzitate montierend, einen Ausschnitt aus der Spätphase der jakobinischen Herrschaft, demaskiert die Motivationen, Selbsttäuschungen, Rollenspiele, die großen Gesten, die revolutionären Phrasen der Akteure und demonstriert zugleich den gräßlichen Fatalismus der Geschichte. Mit Leonce und Lena, aus Anlass eines Preisausschreibens des Cotta-Verlages 1836 entstanden, gelang B. eine die romantische Ironie potenzierende, anspielungsreiche, melancholische Literaturkomödie, die zugleich als Gesellschaftssatire zu verstehen ist. Fragment blieb der erst 1879 von K. E. Franzos in seiner Büchner-Ausgabe veröffentlichte Woyzeck (Franzos las fälschlich Wozzeck), ein in thematischer wie stilistischer Hinsicht revolutionäres Stück, das einen vorindustriellen Pauper, einen in die Psychose und zum Mord getriebenen Menschen zum Helden hat und die Frage nach der Verantwortlichkeit von Moral, Religion, Wissenschaft und Gesellschaft für diese Leidensgeschichte stellt. Wie Woyzeck beruht auch B.s einzige Erzählung, Lenz, auf historischem Material, der Krankengeschichte des Sturm-und-Drang-Dichters J. M. R. Lenz, von B. zu einem seelischen Seismogramm gestaltet und kunstvoll aus einer Perspektive erzählt, bei der die Grenzen von Innen- und Außenwelt, von Vernunft und Wahnsinn zu zerießen scheinen.

In: Reclams Lexikon der deutschsprachigen Autoren. Von Volker Meid. 2., aktual. und erw. Aufl. Stuttgart: Reclam, 2006. (.) - © 2001, 2006 Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart.

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3150184202
10-stellige ISBN 3150184207
Verlag Reclam Philipp Jun.
Sprache Deutsch
Anmerkungen zur Auflage N.-A
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 1. Februar 2006
Seitenzahl 86
Format (L×B×H) 14,7cm × 9,5cm × 0,7cm
Gewicht 48g
Warengruppe des Lieferanten Belletristik - Lyrik, Dramatik, Essays
Mehrwertsteuer 7%
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