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Slow Horses

Ein Fall für Jackson Lamb
Autor: Mick Herron
Übersetzung: Stefanie Schäfer
24,00 €
über 100 Stück auf Lager
Leinen (Buchleinen)
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3257070187
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Rezensionen

full star full star full star full star full star full star full star   Man wartet schon jetzt gespannt auf den zweiten Band aus der Reihe
Mick Herron, Slow Horses. Ein Fall für Jackson Lamb, Diogenes 2018, ISBN 978-3-257-07018-7

Wieder haben die Mitarbeiter des Diogenes Verlags einen Autor und eine Reihe ausgegraben, die in ihrem Herkunftsland seit 2010 große Erfolge feiert und nun auch in lockerer Folge dem deutschsprachigen Publikum präsentiert werden soll.

Die Rede ist von dem englischen Schriftsteller Mick Herron, der mit seiner Jackson Lamb Serie seit 2010 erfolgreich ist.  Nun ist in der Übersetzung von Stefanie Schäfer der erste Band erschienen.

In ihm wird eine ungewöhnliche Truppe von Geheimagenten vorgestellt. Sie residieren im sogenannten „Slough House“ und werden innerhalb des MI 5 die „Slow Horses“ genannt. Unter der Führung von Jackson Lamb, der selbst dorthin strafversetzt worden ist, beschäftigen sich ehemalige Topagenten, die bei irgendeiner Sache versagt haben oder unverzeihliche Fehler begangen haben, mit relativ nutzlosen Schreibtischarbeiten. Die Führung des MI 5 hofft sie dadurch loszuwerden, dass die slow horses vor lauter Langeweile und Frust ihren Job kündigen.

Unter ihnen ist auch River Cartwright aus einer im MI 5 wohlbekannten Agentenfamilie (sein Großvater war ein hohes Tier und hat immer noch großen Einfluss). Nach einem Übungseinsatz in einer Londoner U-Bahn-Station, bei dem Rivers einen mit einem Sprengstoffgürtel bewaffneten Terroristen stoppen soll und kläglich versagt, weil er die Farben der Oberbekleidung des Attentäters verwechselt hat, entgeht er nur durch die Fürsprache seines Großvaters der Entlassung und wird ein lahmer Gaul. Er ist davon überzeugt, dass ihm ein nicht wohlgesonnener Kollege hier absichtlich falsche Angaben übermittelt hat, um ihn kaltzustellen.

Misstrauen dieser Art ist der Kitt, der diese Gurkentruppe zusammenhält. Keiner traut dem anderen so recht über den Weg und jeder trägt zunächst sein Geheimnis, warum er in Slough House gelandet ist, alleine mit sich herum.

Als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird, wittert River Cartwright seine Chance und beginnt zusammen mit anderen lahmen Gäulen auf eigene Faust zunächst hinter dem Rücken seines Chefs Jackson Lamb zu ermitteln. Der wiederum hat mit der Vizechefin des MI 5, Diana Taverner, genannt Lady Di, einige alte Hühnchen zu rupfen. Ein großer Misthaufen aus Misstrauen und  Korruption wird sich im Laufe der Handlung auftun

Die slow horses, die sich im Laufe einer spannenden und auch sehr verwickelten Handlung immer näher kommen, werden zunächst von Mick Herron ausführlich und nacheinander vorgestellt. Auch die Gründe, warum sie strafversetzt wurden kommen zur Sprache. Das dauert, aber im ersten Band einer Serie ist dies sicher sinnvoll, auch wenn in den nächsten Bänden mit Sicherheit wieder neue Leute dazukommen werden, denn im Laufe der Handlung werden zwei Mitarbeiter von Jackson Lamb ihr Leben verlieren.

Es wird sich herausstellen, dass der Fall des entführten pakistanischen Jungen alles andere ist als das, wonach er zunächst ausgesehen hat. Die angebliche Gurkentruppe schlägt sich recht gut und auch Jackson Lamb bringt so manches Schäfchen bei Lady Di ins Trockene.

Eine verwickelte Handlung mit vielen Personen und Figuren und mit vielen Detailinformationen aus dem Inneren des MI 5 fordert die große Aufmerksamkeit des Lesers, der sich aber dennoch kaum von diesem Thriller losreißen kann und atemlos dem Ende entgegenliest.

Man wartet schon jetzt gespannt auf den zweiten Band aus der Reihe, der in England 2013 unter dem Titel „Dead Lions“ erschienen ist. Ich erwarte ihn im Herbstprogramm 2019 bei Diogenes.
26.11.2018, Winfried Stanzick
full star full star full star full star full star empty star empty star   schnelle Umschnitte
Die Slow Horses, die lahmen Gäule, sind beim MI 5, dem britischen Geheimdienst, aus verschiedenen Gründen in Ungnade gefallen. Jetzt dürfen sie die ungeliebten Aufgaben wie Filmauswertungen der Straßen oder Handygespräche ausführen. Keinem macht dieses Spaß und der Secret Service hofft auf eine freiwillige Kündigung dieser geschassten Mitarbeiter. Als ein junger Mann mit pakistanischen Wurzeln entführt wird und die "Stimme Albions", eine erst vor kurzem gegründete rechtsradikale Organisation, seine Enthauptung mit Liveübertragung ankündigt, geraten die Slow Horses mitten in die Ermittlungen. Intrigen innerhalb des Secret Service, Machtgerangel und Inkompetenz gehen Hand in Hand.
Die Persönlichkeiten und das "Vergehen" der Slow Horses werden sehr anschaulich und spannend beschrieben, die Büroarbeit des Geheimdienstes erklärt. In schnellen Umschnitten erleben wir das Geschehen aus vielerlei Perspektiven was diesen Thriller sprachlich interessant macht. Dieser erste Fall des Chefs der Slow Horses, Jackson Lamb, macht Lust auf Weitere.
26.10.2018, ulla
full star full star full star full star full star full star full star   Ein erstklassiger Pageturner. Schnell, ironisch, zutiefst bewegend.
Ausrangierte MI5-Agenten landen im Slough House, so auch River Cartwright. Dass er fortan nur noch Hilfsarbeiten für den britischen Geheimdienst erledigen soll, deprimiert ihn wie alle anderen ironisch "Slow Horses" genannten Mitarbeiter.
Jackson Lamb hat einen Ruf. Einen nicht besonders guten - schon wegen seines unflätigen Benehmens, seiner nachlässigen Kleidung, seiner vulgären Ausdrucksweise. Doch wer von ihm spricht, kanneinen unterschwelligen Respekt kaum verbergen. Der beleibte Mann hat ein geheimnisvolles Vorleben und eine nicht minder undurchsichtige Gegenwart. Sicher ist nur, dass er das Slough House leitet - eine Sammelstelle für in Ungnade gefallene Agenten des britischen Geheimdienstes MI5. Es liegt nahe, dass die bedauernswerten Mitarbeiter dieses voller Spott als Drecksloch betitelte Establissement von ihren einstigen Kollegen mit einiger Schadenfreude Slow Horses genannt werden - ein zusammengewürfelter Haufen von Individualisten, die alle einmal einen schweren Fehler begangen haben und nun kaum mehr als Handlangerdienste für dem MI5 verrichten dürfen. Natürlich haben sie mehr drauf, doch kaum eine Chance, es jemals wieder zu beweisen, denn ein Zurück in den Regent's Park, die Zentrale des Geheimdienstes, scheint ausgeschlossen. Jedenfalls hat es das noch nie gegeben. Immerhin sind die Slow Horses, titelgebend für diesen Roman, scharfe Munition, denn es geht gleich äußerst explosive los - mit dem Fehlstart des jungen River Cartwright in seiner Agentenlaufbahn. Nachdem er eine Aufgabe gründlich vermasselt hat, landet er also im Slough House - zu seinem Verdruss, denn er muss auf Geheiss Jackson Lambs Müllsäcke eines Journalisten durchsuchen, was ihm ordentlich stinkt. Seinen Unwillen bekommt auch Sid zu spüren, die mit ihm ein Büro teilt. Die Zukunftsaussichten sind für ihn und die anderen "lahmen Gäule" unter Lambs Fuchtel alles andere als rosig. Und sie wären es vermutlich immer noch, wenn nicht eines Tages im Netz ein Video auftauchen würde: Darauf ist ein junger gefesselter Pakistaner zu sehen, der vor laufender Kamera enthauptet werden soll. Die Mutmaßungen, wer dahinter steckt, schießen ins Kraut. Eine der möglichen Varianten: Es handelt sich bei den Entführern um rechtsnationalistische Briten, die dem IS und anderen islamistischen Gruppierungen zeigen wollen, dass sie deren Terror mit deren Mitteln bekämpfen. Obwohl River ebenso wie die anderen Slow Horses weiß, dass sie keinerlei Befugnisse haben, in dieser Angelegenheit aktiv zu werden, geht er einer Spur nach. So nach und nach wird klar, dass die überhebliche Gesellschaft von Regent's Park auf die Unterstützung ihrer ausgemusterten Kollegen nicht verzichten kann - obwohl sie alles unternimmt, um das zu verhindern. Es ist nicht nur eine Chance für die Slow Horses zu beweisen, dass man sie zu Unrecht verbannt hat, sondern auch, um sich untereinander und ihren Chef Jackson Lamb besser zu verstehen. Wie die überaus spannende Geschichte endet, wer hinter dem schrecklichen Video steckt, wer welche geheimen Strippen zieht und wie die Gesellschaft im Allgemeinen und Besonderen tickt, hat Mick Herron mit großer Spannung, wunderbarem Wortwitz und einem außergewöhnlichen Sujet geschildert, dass zudem das altehrwürdige London von einer für die meisten unbekannten Seite zeigt. Spaß macht das Lesen dieses neuen Agententhriller, der sowohl knallhart als auch unterhaltsam ist, bis man atemlos staunend die letzte Seite gelesen hat. Wir begleiten River Cartwright, ein ausgemusterter MI5-Agent, der plötzlich zu einem ganz besonderen Einsatz gerufen wird. Scheinbar unzusammenhängende Ereignisse ergeben für ihn auf dem ersten Blick keinen Sinn, doch dann offenbart sich ihm ein Bild, das in einem nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit mündet. Wird die Katastrophe noch zu verhindern sein...? Spannend, authentisch und die bange Frage aufwerfend "Könnte es wirklich so gewesen sein? Ein hochbrisanter, packender Roman vor einem erschreckend aktuellem Hintergrund...
29.09.2018, Inge Weis
full star full star empty star empty star empty star empty star empty star   Verwirrender Schreibstil, anstrengend zu lesen - absolut nicht mein Fall
Das Buch beginnt aus der Sicht von River Cartwright, der eine Zielperson verfolgt, um einen Anschlag zu verhindern. Bald wird jedoch klar, dass er die falsche Person im Blick hat. Weißes T-Shirt, blaues Hemd oder blaues T-Shirt, weißes Hemd? Hatte er die Beschreibung falsch in Erinnerung oder wurde sie ihm falsch weitergegeben? Klar wird jedenfalls, er hat den Einsatz vermasselt. Daher wird er in eine Abteilung abgeschoben, die genau für solche Fälle gegründet wurde: Agenten, die sich schwerwiegende Fehler geleistet haben und die mit unbefriedigenden Aufgaben so lange beschäftigt werden bis sie von selbst kündigen: die Slow Horses mit ihrem Chef Jackson Lamb.
Ich war bereits vor einiger Zeit über eine sehr gute Rezension der Agentenserie mit Jackson Lamb gestolpert und wollte daher gern eins der Bücher lesen. Dann hat es mich jedoch leider sehr enttäuscht. Ich werde auf jeden Fall keine weiteren Bände lesen. Selten habe ich mich bei einem „Krimi“ so gelangweilt und war so genervt über den Schreibstil. Etwa nach der Hälfte des Buches war ich sogar kurz davor, es beiseite zu legen, was bei mir nur sehr selten vorkommt. Im ersten Drittel des Buches passiert – abgesehen von dem zunächst spannenden Einstieg – eigentlich nichts, außer dass die Slow Horses einer nach dem anderen vorgestellt werden. Ein besonders klares Bild hatte ich aber danach trotzdem nicht von ihnen. Dann kommt ein Drittel, in dem mehrere, eigentlich spannende Handlungsstränge nebeneinander ablaufen. Diese sind jedoch so dargestellt, dass ständig von einem zum anderen gesprungen wird und jeder nur maximal über eine Seite verfolgt wird. Bei jedem Sprung muss man sich wieder neu einfinden: Welcher Strang ist dies jetzt, welche Personen sind beteiligt, was war zuvor passiert? Dies empfand ich als sehr nervig. Im dritten Drittel wurde es dann glücklicherweise wieder etwas besser, die Handlung und die Personen haben mich dennoch nicht wirklich überzeugt.
Hochgelobte Agentenserie, die offensichtlich ihre Anhänger hat, mein Fall war das Buch nicht.
12.09.2018, buecherwand13
full star full star full star full star full star empty star empty star   Die gefallenen Engel des MI5
Irgendwie sind sie alle in Ungnade des MI5 Hauptquartiers im Reagent’s Park gefallen- die Mitarbeiter des „Slough House“- sie sind ausrangierte Agenten Ihrer Majestät, die nun die sinnlosesten Aufgaben erledigen müssen, wie z.B. den Müll verdächtiger Personen  durchsuchen. Ihre Karriere haben sie durch unvorsichtiges Verhalten frühzeitig verwirkt, so stehen in ihrem Sündenregister verpatzte Verfolgungen, Alkoholismus und eine toter Chef, eine liegengelassenen CD mit geheimen Informationen- natürlich vom ehrlichen Finder gleich an die Boulevardpresse weitergeleitet und einiges mehr. So fristen sie ihr Leben im Slough House, gehen einander aus dem Weg und warten auf die eine Chance, die ihnen die Rückkehr zum Reagent’s Park ermöglicht. Als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und öffentlich im Netz geköpft werden soll, ergreift River Cartwright- Enkel eines ehemaligen Agenten- die Gelegenheit und macht sich auf die Suche nach dem Jungen. Doch schnell wird klar, dass mehr als nur die Entführung des Jungen dahintersteckt und er wird mit seinen Kollegen hineingezogen in ein Gestrick aus Geheimnissen und Intrigen in den eigenen Reihen.
Der Autor präsentiert eine interessante Story, die jedoch dem Leser durch ihre Konstruktion viel abverlangt. In schneller Folge wechseln die Schauplätze und eine Unmenge von Akteuren, sodass man sehr konzentriert lesen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Die anfängliche Spannung, flacht schnell ab, da der Autor  sich in einer unendlichen langen Beschreibung jedes einzelnen der acht ausgemusterten Agenten verliert. Die Spannung nimmt mit dem Bekanntwerden der Entführung in der zweiten Hälfte des Buches wieder Fahrt auf und man ist als Leser von mancher Wendung überrascht.
In meinen Augen ist das Potential der zu erwartenden Reihe nach oben offen, damit der Name „Slow Horses“ für die Agenten nicht zum Programm wird, sowohl was die Entwicklung der einzelnen Charaktere betrifft als auch der  Fälle, die sie bearbeiten müssen.
07.09.2018, Miss Marple

Klappentext

River Cartwright ist ein ausgemusterter MI5-Agent, und er ist es leid, nur noch Müllsäcke zu durchsuchen und abgehörte Telefonate zu transkribieren. Er wittert seine Chance, als ein pakistanischer Jugendlicher entführt wird und live im Netz enthauptet werden soll. Doch ist das Opfer der, der er zu sein vorgibt? Und wer steckt hinter den Entführern? Die Uhr tickt, und jeder der Beteiligten hat seine eigene Agenda. Auch Rivers Chef.

Autoreninformationen

Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seine in London spielende >Jackson-LambCWA Gold Dagger for Best Crime NovelSteel Dagger for Best ThrillerEllery Queen Readers Award<.>

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3257070187
10-stellige ISBN 3257070187
Verlag Diogenes Verlag AG
Sprache Deutsch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Leinen (Buchleinen)
Erscheinungsdatum 29. August 2018
Seitenzahl 472
Originaltitel Slow Horses
Format (L×B×H) 18,8cm × 12,3cm × 3,0cm
Gewicht 433g
Warengruppe des Lieferanten Belletristik - Kriminalromane
Mehrwertsteuer 7%
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