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Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution...

Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und Ethik des Genug
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Gebunden
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3865818355
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Rezension des buch7.de-Teams

full star full star full star full star full star full star empty star   Interessante Gedanken zur Nachhaltigkeit - sehr kurzweilig präsentiert!
Einig über die grundsätzliche Richtung, jedoch uneins über den Weg dahin. In diesem Buch findet man ein kurzweiliges Streitgespräch über verschiedene Wege zu einem gleichen Ziel. Wer sich für Nachhaltigkeit interessiert bekommt hier viele Denkanstöße präsentiert. Unterschiedliche Sichtweisen zweier Generationen kontrovers diskutiert. Sehr empfehlenswert!
Eine buch7.de-Rezension von Andrea Jäger

Weitere Rezensionen

full star full star full star full star full star full star full star   Wer sich über den noch relativ jungen Diskurs über Degrowing oder Postwachstum informieren möchte, für den ist das Buch geeignet. Sowohl für Einsteiger als auch für Gesellschaftskritiker, die sich schon länger mit solchen Fragen auseinandersetzen.
Erhard Eppler, Niko Paech, Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution..,  Oekom 2016, ISBN n978-3-86581-835-5

Dieses von Christiane Graefe moderierte Streitgespräch dreht sich um die Frage, wie das wirtschaftliche Wachstum, das bereits zur Übernutzung des Planeten geführt hat und dessen Dynamik zur Bedrohung für das Überleben der Menschheit wird, gebremst bzw. gestoppt werden kann. Über die Dringlichkeit der Frage sind sich die Kontrahenten einig. Strittig ist primär die Strategie. Es handelt sich um einen Beitrag zum Degrowth-Diskurs, der in der letzten Zeit innerhalb der Ökologie immer stärker geführt wird.
Erhard Eppler ist ein prominenter Politiker, der schon sehr früh einen Blick für die Umweltbewegung hatte und schon Anfang der 1970er Jahre die Dringlichkeit des Degrowing erkannte. Mit seinem Buch „Ende oder Wende“ versuchte er 1975 als Publizist erfolgreich ein entsprechendes Problembewusstsein zu wecken. Ich erinnere mich noch sehr gut daran wie dieses Buch in der oft auch kirchlich geprägten neuen Bürgerinitiativbewegung rezipiert wurde.
Niko Paech hat sich im deutschsprachigen Raum unter anderem mit dem Buch „Befreiung vom Überfluss“ (2012) als Wachstumskritiker einen Namen gemacht. Er vertritt die Idee der Postwachstumsgesellschaft.

Die Konfrontation der beiden Positionen in dem schmalen Bändchen ist sehr aufschlussreich, weil sie zur Orientierung in dem noch relativ jungen Diskurs über Degrowing oder Postwachstum verhilft.

Paech wirbt für eine utopische Rückkehr zur Subsistenzwirtschaft Über Konsumverzicht und eine neue Moral spricht er den Einzelnen an, ohne Interesse an der Machtfrage. Ökologie wird damit zum missionarischen Auftrag.

Erhard Eppler hingegen will demgegenüber einen maßvollen Rückbau, während dem er die Machtverhältnisse und die sozialen Ungleichheiten und bisher vernachlässigter Bedürfnisse berücksichtigen will. Sein Ziel und seine Strategie sind im Gegensatz zu Paech pragmatisch, wobei er auf dem Primat der Politik insistiert.
Wer sich über den  noch relativ jungen Diskurs über Degrowing oder Postwachstum informieren möchte, für den ist das Buch geeignet. Sowohl für Einsteiger als auch  für  Gesellschaftskritiker, die sich schon länger mit solchen Fragen auseinandersetzen.
14.12.2016, Winfried Stanzick

Klappentext

Eppler: Mir verschafft das bisschen Wirtschaftswachstum überhaupt keine schlaflosen Nächte.
Paech: Mir schon!

Dass sich etwas ändern muss, darüber sind sie sich einig... Mit Erhard Eppler, Umwelt und Entwicklungspolitiker der ersten Stunde, und Niko Paech, einem der
profiliertesten Wachstumskritiker, treffen zwei engagierte Vorkämpfer einer ökologischen Wende aufeinander.
Was können die Energiewende und das »grüne Wachstum« leisten? Sind genügsamere
Lebensstile mehr als eine Utopie? Und wer steht in der Pflicht: die Bürger oder die Politik? Ein mit Leidenschaft geführter Disput darüber, wie der anstehende gesellschaftliche Wandel vonstattengehen kann.

Autoreninformationen

Als Politiker und Publizist war Erhard Eppler - neben seinem Engagement in der Friedensbewegung - einer der ersten, die auf die ökologische Krise und die Notwendigkeit zum Umdenken hinwiesen. Sein Buch »Ende oder Wende« (1975) trug wesentlich zur Entstehung und Entwicklung der Umweltbewegung in Deutschland bei.
Der Historiker und promovierte Germanist, geboren 1926, ist seit den 60er-Jahren einer der bedeutendsten Vordenker der SPD. 1968-1974 war er Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit. 1961-1976 gehörte er dem Deutschen Bundestag an, danach bis 1982 dem baden-württembergischen Landtag. In seiner Partei bekleidete er bis in die 90er Jahre hinein herausragende Ämter, unter anderem als Landesvorsitzender in Baden-Württemberg, Mitglied des Präsidiums und langjähriger Vorsitzender der Grundwertekommission. Zu Beginn und Ende der 80er Jahre amtierte er zusätzlich als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags.

Niko Paech ist einer der profiliertesten Wachstumskritiker Europas und wurde mit seinem Buch »Befreiung vom Überfluss« (2012) zum führenden Vordenker der Postwachstumsökonomie im deutschsprachigen Raum.
Paech ist außerplanmäßiger Professor und war von 2008 bis 2016 als Vertreter des Lehrstuhls für Produktion und Umwelt ("PUM") an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg tätig. Aktuell arbeitet er als Lehrbeauftragter an der Universität Siegen im Studiengang "Plurale Ökonomik" und im Rahmen diverser Forschungsprojekte. Zudem ist er Mitglied verschiedener Netzwerke und Einrichtungen im Nachhaltigkeitsbereich, unter anderem als Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ).

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3865818355
10-stellige ISBN 3865818358
Verlag Oekom Verlag GmbH
Sprache Deutsch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Gebunden
Erscheinungsdatum 3. November 2016
Seitenzahl 203
Format (L×B×H) 18,5cm × 12,8cm × 2,0cm
Gewicht 307g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 7%
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