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Die Geschichte eines neuen Namens

Band 2 der Neapolitanischen Saga (Jugendjahre)
Autor: Elena Ferrante
Übersetzung: Karin Krieger
25,00 €
auf Lager
Gebunden
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3518425749
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Rezensionen

full star full star full star full star full star empty star empty star   Zwei Freundinnen und gleichzeitig Konkurrentinnen
Die Handlung:

Die Handlung dieses Romans spielt im Neapel (Italien) der 1960er-Jahre. Elena ist die Ich-Erzählerin in diesem Buch. Befreundet ist sie mit Lila, die im Alter von 16 Jahren Stefano geheiratet hat. Ihr Wunsch war es, von der Mittelmäßigkeit in die höhere Gesellschaft einzuheiraten. Das ist ihr auch gelungen – Stefano hat Geld, er kann sich viel leisten. Allerdings betrügt er Lila. Ihr ist außerdem langweilig, sie möchte sich gerne in die Gesellschaft einbringen. Vielleicht würde es ihr gelingen, wenn sie in der Schuhmacherei des Bruders Rino mitarbeiten könnte. Aber das ist nicht geplant.

Während Elena weiterhin eine Schule besuchen kann und ihre Noten – je nach Gefühlszustand – einmal besser und einmal schlechter sind -, ist Lila mit ihrem Leben nicht zufrieden und immer wieder neidisch auf Elena. Es gelingt ihr nicht, von Stefano schwanger zu werden. Stattdessen verliebt sie sich in Nino und betrügt damit ihren Mann Stefano.

Meine Meinung zu dem Buch:

Ich habe das Buch gelesen, ohne vorher den ersten Band dieser „Neapolitanischen Saga“ gelesen zu haben. Interessanterweise kam ich schnell in das Buch, denn die darin vorkommenden Charaktere werden vor der Romanhandlung auf einigen Seiten beschrieben. Es ist auch immer wieder hilfreich, während der Lektüre zurückzublättern, wenn neue Personen in dem Roman auftauchen.

Das aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit geschriebene Werk ist gut geschrieben. Immer wieder gibt es wörtliche Rede, aber auch viel indirekte Rede. Elena ist mir sympathisch – ich verstehe ihre Handlungsweise. Sie steht allerdings oft im Schatten von Lila, die einfach die Schönere und Begabtere der beiden Frauen zu sein scheint. Allerdings kann Lila nach der Heirat mit Stefano eventuelle Wünsche einer Weiterbildung nicht mehr realisieren. Sie ist abhängig von ihrem Mann Stefano, der ihr zwar ein Leben mit einem gewissen Luxus bieten kann. Aber Bildung ist zweitrangig. Er hätte gerne ein Kind von Lila.

In ihrer Unzufriedenheit ist Lila oft eifersüchtig auf Elena. Sie versucht, Elena in Beschlag zu nehmen. Das ist spürbar während eines Sommers am Meer. Elena nimmt sich die Launen ihrer besten Freundin sehr zu Herzen – so sehr, dass ihre schulischen Leistungen immer wieder darunter zu leiden haben.

Diese Konkurrenz zwischen Elena und Lila zieht sich fast durch das ganze Buch. Sie ist interessant zu lesen, macht das Buch aber nicht unbedingt spannend. Es gab für mich Phasen beim Lesen der 624 Seiten, die einfach mühsam waren. Da ich aber interessiert war, wie sich Elena und Lila weiterentwickeln, habe ich das Buch zu Ende gelesen. Und das hat sich auch gelohnt, weil sich gegen Ende einige Ereignisse überschlagen. Und dann wird das Buch wirklich spannend, mitreißend und interessant.

Die Ereignisse zum Schluss haben dazu geführt, dass ich das Buch mit der Note „gut“ bewerte. Eine Weiterempfehlung gibt es ebenfalls.
13.02.2017, adel69
full star full star full star full star full star full star full star   Die Neapolitanische Saga geht weiter!
Unbedingt weiterlesen! Elena Ferrante knüpft an das Vorgängerbuch an und die Neapel-Saga um zwei Frauen geht weiter. Sie ließ "Meine geniale Freundin" mit offenem Ausgang, an einem dramatischen Wendepunkt enden. Dort fährt die italienische Schriftstellerin Elena Ferrante im zweiten Band ihrer Neapel-Tetralogie fort. Für mich ist es das beste Porträt einer Frauenfreundschaft. Die beiden haben es mir angetan, da Ferrante es vermag, diese starken und außergewöhnlichen Frauen in all ihren Facetten zu beschreiben, ohne dabei in die Klischeefalle zu tappen. In "Die Geschichte eines neuen Namens" werden Lila und Lenù älter, während sie die gegenseitige Rivalität, die ständige Sorge um Geld und die Machenschaften der Camorra-Mafia mal zueinander, mal auseinander treiben. Geschrieben aus Sicht der schüchternen aber klugen Elena Greco, genannt Lenù, schildert Ferrante auf mehr als 600 Seiten die Jugendjahre der zwei so unterschiedlichen Freundinnen aus einem ärmlichen Stadtteil in Neapel, die sich aller Zerwürfnisse zum Trotz über sechs Jahrzehnte lang nicht komplett aus den Augen verlieren sollen. Doch der Roman erzählt nicht die Geschichte einer harmonischen Freundschaft. Viel mehr geht es um die Gleichzeitigkeit von Zuneigung und Häme, Aufrichtigkeit und Lüge, Gönnen und Neid. Abgründe tun sich in Ferrantes Welt überall in den Straßen des "Rione" auf - begonnen am Ladentisch, zwischen Nachbarn, den besten Freundinnen und innerhalb Familien und Ehen. Der titelgebende neue Name birgt für Elena Ferrantes Romanheldin Lila Ungemach. Über Lila bricht das Unglück herein, als sie den Wurstwarenhändler Stefano Carraci heiratet. Gerade als sie ihren Namen Cerullo abgibt und - den im Titel besagten - neuen zu tragen beginnt, macht sie die bittere Beobachtung, dass ihr Mann gemeinsame Sache mit dem Camorra-Clan Solara macht. Und auch sonst sind Ehe, ihr neuer Reichtum, die Wohnung nicht das, was Lila und Lenù sich als spielende Mädchen im ersten Band der Saga ausmalten. Lila wird von Stefano misshandelt, wehrt sich vehement gegen eine Schwangerschaft, versucht, der Herrschaft und Brutalität des Mannes zu entkommen. Währendessen mausert sich Lenù zur Musterschülerin, sie liest und büffelt, verschafft sich durch Anerkennung der Lehrer Selbstvertrauen und kann zeitweise die Konkurrenz zu Lila, die längst nicht mehr die Schulbank drückt, vergessen. Doch das zwiespältige Verhältnis zu ihrer Freundin wirft sie immer wieder aus der Bahn. Die Gefühle für die Männer machen es nicht einfacher. Da ist Antonio, der ihr Freund wird, den sie aber nicht liebt, und der Interlektuelle Nino Sarratore, den sie anhimmelt, der aber unerreichbar zu sein scheint. Doch das Erleben von Elena Greco ist untrennbar mit Lilas verbunden. Ferrante räumt dem Leben der Ich-Erzählerin fernab der Freundschaft wenig Platz in dem Buch ein. Es sind einige wenige Kapitel, in denen es ausschließlich um Lenùs Schulzeit und ihr Studium in Pisa geht. Egal, ob es Momente sind, die die beiden Freundinnen teilen oder solche, die sie getrennt voneinander erleben. Lenù weiß sie alle zu schildern. Sie liest geheime Aufzeichnungen von Lila, erfährt Geschehenes von Bekannten. So gelingt es Ferrante, die erdrückenden Gefühle der Ich-Erzählerin trotz der Distanz zum Grund dafür, Lila, zu schildern. Der Roman ist leicht geschrieben und erzählt mit einem Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Herausragende Schilderungen des Lebens in einem prekären Viertel Neapels, und eine schonungslos ehrliche Analyse dieser Mädchenfreundschaft, eine schöne Sprache, ein schier unerschöpfliches Repertoire an vielschichtigen, außergewöhnlichen Charakteren, eine besondere Atmosphäre und nicht zuletzt natürlich eine gute Story. Ein faszinierendes Portrait einer lange dauernden Freundschaft. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest! Ein Lesegenuss!
29.01.2017, Inge Weis
full star full star full star full star full star full star full star   Die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen aus Neapel geht weiter
Elena Ferrante, Die Geschichte eines neuen Namens, Suhrkamp 23017, ISBN 978-3-518-42574-9
Die Geschichte zweier ungewöhnlicher Frauen aus Neapel geht weiter. Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, wie sie nur unter Frauen möglich ist.
Eine Freundschaft, die seit Kindesbeinen bestimmt ist nicht nur von gegenseitiger Liebe und Wertschätzung, sondern immer wieder auch von Konkurrenz, Neid und Missgunst.

Elena Ferrante erzählt von den Jugendjahren der beiden Freundinnen Elena und Lila, wobei der Fokus dieses Mal sehr stark auf dem Schicksal von Lila liegt, die aus ihrer unglücklichen und früh geschlossenen Ehe(damit endete der Band 1) flieht und am Ende fast zugrunde geht als ausgebeutete Arbeiterin, die mit ihrem neuen Partner und ihrem Kind in einem regelrechten Loch lebt.

Elena hingegen geht mit einem Stipendium nach Pisa, wo sie eine Beziehung mit einem Mitstudenten hat und auch in ihren Leistungen recht erfolgreich ist, ja, sie entwickelt sich geradezu zu einer Vorzeigeschülerin. Dennoch spürt sie immer wieder, dass sie anders ist als ihre Kommilitonen. Sie hat eben nicht den gebildeten Stallgeruch der wohlhabenden Schichten, aus denen die meisten Studenten stammen. Immer wieder kommt sie sich dumm vor und glaubt, nur durch viel Fleiß dieses von ihr als beschämend erlebte Manko ausgleichen zu können.

Gleichzeitig muss sie, wenn sie in den Ferien nach Hause zurückkehrt, erleben, dass ihre Bildung, ihre Leistungen und Abschlüsse dort, wo sie herkommt, nichts zählen. Ja, sie entfremden sie regelrecht von dem, was sie dereinst als ihre Heimat bezeichnete.

Entfremdet ist auch ihre Beziehung zu Lila, zu der sie lange keinen wirklichen Kontakt hat und der es richtig dreckig geht. Sie spürt, dass ihre Liebesbeziehung zu dem jungen Studenten keine wirkliche Zukunft hat, als sie am Ende des Buches überraschend einem Mann gegenübersteht, den sie schon fast vergessen hatte…

Perfekte Spannung für den dritten Band, der im Frühjahr 2017 erscheinen wird.
11.01.2017, Winfried Stanzick
full star full star full star full star empty star empty star empty star   faszinierende Geschichte
In Elena Ferrantes Buch „Die Geschichte eines neuen Namens“ schlüpft man hinein, wie einen geschmeidigen Schuh, der den Leser nach Neapel trägt. Hinein in die sechziger Jahre Atmosphäre Italiens, in dessen Arbeitervierteln Unverschämtheit eine Art Überlebenstechnik darstellt. Hier sind die beiden Protagonistinnen des Romans aufgewachsen. Lila und Elena sind Freundinnen, aber auch Konkurrentinnen, zunächst einmal was die Noten der Schule anging, nun aber auch bei der Wahl, um den attraktivsten Mann fürs Leben. Elena ist die Erzählerin dieser Geschichte. Sie muss hart an sich arbeiten, um gute Zensuren zu bekommen und so wirkt sie auch immer eine Spur verkrampft. Lila dagegen ist mit einer beneidenswerten Intelligenz gesegnet, auf die sie wahlweise mit Gleichgültigkeit hinabblickt, um sie im nächsten Augenblick, wie ein Schwert einzusetzen. Sie geht völlig kompromisslos ihren Weg, wobei sie sich in denkwürdig armselig und stürmischen Liebesgeschichten verheddert, was sie die überaus begabte junge Frau nach und nach an den Abgrund ihrer Existenz führt. Die beiden Frauen leiden dabei nicht nur an den falschen Männern, sondern einer bleiernen Zeit, die den Mann zum Herrn im Hause bestimmt und der Frau stets den Platz am Herd zuweist.

Wie ich das Buch finde? Es ist schon faszinierend, mit welcher Treffsicherheit die Autorin das Romanpersonal zeichnet. Was im ersten Teil des Romans noch köchelte beginnt hier zu brodeln. Lila ist keine Frau, die sich alles gefallen lässt und dennoch sitzt sie beziehungsunfähig zwischen den Stühlen, einen Ort, den Elena nicht einmal erreicht, denn die brave Studierende wird vom männlichen Geschlecht lange mit Nichtachtung und schalen Zungenküssen gestraft. Niemand ist hier nur böse oder gut. Nicht einmal die unvermeidlich auftauchenden Mafioso, die Lila das Leben noch ein bisschen schwerer machen. Die Menschen werden in all ihren Facetten gezeigt und der Schluss ist einfach nur genial. Das alles wird sehr stimmig und kraftvoll erzählt. Mir hat das Lesen sehr viel Freude bereitet. Ein Buch zum mitfiebern, voller kleiner und großer Schicksalsschläge. Dafür gibt es die volle Punktzahl!
08.01.2017, Rico

Klappentext

Lila und Elena sind sechzehn Jahre alt, und sie sind verzweifelt. Lila hat noch am Tage ihrer Hochzeit erfahren, dass ihr Mann sie hintergeht - er macht Geschäfte mit den allseits verhassten Solara-Brüdern, den lokalen Camorristi. Für Lila, arm geboren und durch die Ehe schlagartig zu Geld und Ansehen gekommen, brechen leidvolle Zeiten an. Elena hingegen verliebt sich Hals über Kopf in einen jungen Studenten, doch der scheint nur mit ihren Gefühlen zu spielen. Sie ist eine regelrechte Vorzeigeschülerin geworden, muss aber feststellen, dass das, was sie sich mühsam erarbeitet hat, in ihrer neapolitanischen Welt kaum etwas gilt.
Trotz all dieser Widrigkeiten beharren Lila und Elena immer weiter darauf, ihr Leben selbst zu bestimmen, auch wenn der Preis, den sie dafür zahlen müssen, bisweilen brutal ist. Woran die beiden jungen Frauen sich festhalten, ist ihre Freundschaft. Aber können sie einander wirklich vertrauen?
Elena Ferrante hat einen Weltbestseller geschrieben. Ein Gipfelwerk der zeitgenössischen Literatur. Und einen Roman, den man erschüttert und begeistert liest!

Autoreninformationen

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Ab 2018 erscheinen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes jüngster Band Frantumaglia sowie ihre früheren Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln in neuer Übersetzung.

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3518425749
10-stellige ISBN 3518425749
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Sprache Deutsch
Originalsprache Italienisch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Gebunden
Erscheinungsdatum 30. Januar 2017
Seitenzahl 623
Originaltitel Storia del nuovo cognome
Format (L×B×H) 21,3cm × 13,9cm × 4,5cm
Gewicht 749g
Warengruppe des Lieferanten Belletristik - Erzählende Literatur
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