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Im Wald

Autor: Nele Neuhaus
22,00 €
über 100 Stück auf Lager
Gebunden
EAN / 13-stellige ISBN: 978-3550080555
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Rezensionen

full star full star full star full star full star empty star empty star   Den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen …
Der achte Band aus der Bodenstein / Sander (Kirchhoff)-Reihe ist der wohl persönlichste Fall für Oliver von Bodenstein. Im Wald von Ruppertshain geht ein Wohnwagen in Flammen auf und ein Mann kommt darin um. Die Ermittler vom K11 in Hofheim finden schnell heraus, dass hier jemand vorsätzlich gemordet hat. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord in einem Hospiz. Warum tötet jemand eine Frau, die sowieso nicht mehr lange zu Leben gehabt hätte? Für Oliver von Bodenstein war die Frau keine Unbekannte, denn sie war die Mutter eines ehemaligen Schulkameraden von ihm.

Die Ermittlungen führen Pia und Oliver ins Jahr 1972 zurück – zu einem Fall, der nie aufgeklärt werden konnte - das Verschwinden des kleinen Arturs. Ein ganzes Dorf hüllte sich damals wie auch jetzt in Schweigen. Oliver von Bodenstein trifft dieser Fall ganz besonders hart, denn Artur war sein bester Freund …

Das in blau-grau gehaltene Cover mit dem Fuchs auf dem umgestürzten Baumstamm ist ein echter Hingucker und passt wieder sehr gut zur Thematik. Im Innenteil befindet sich dieses Mal eine Karte mit den örtlichen Gegebenheiten sowie ein Personenregister, welches sich – wie sich schnell herausstellt – als sehr hilfreich erweist. Durch die große Anzahl an Figuren, die Nele Neuhaus in ihrem Roman ins Rennen schickt, sieht man den Wald vor lauter Bäumen oder den Mörder vor lauter Charakteren nicht.

Ich habe nun alle Bände aus dieser Reihe gelesen und war jedes Mal ganz begeistert. „Im Wald“ hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Spannend ist der Fall – ohne Frage. Doch die vielen Charaktere haben den Lesefluss ganz massiv gestört. Jeder ist mit jedem irgendwie verwandt, verschwägert, befreundet oder befeindet. Permanent musste ich wieder zum Personenverzeichnis zurückblättern – wenn nicht sofort, dann spätestens am nächsten Tag, weil ich da den Überblick bei den ganzen Namen wieder verloren hatte. Natürlich gerät auch so irgendwie jeder mal in Verdacht. Ich mag es eigentlich, wenn man bei Krimis in die Irre geführt wird oder die eigenen Ermittlungen in einer Sackgasse enden. In diesen Fall war das Ganze allerdings ein bisschen übertrieben.

Über das Wiedersehen mit allen alten Bekannten aus den Vorgängerbänden habe ich mich natürlich gefreut. Henning Kirchhoff, Cem Altunay und Nicola Engel zum Beispiel. Aber auch der neue Kollege Tariq Omari ist schon jetzt ein Sympathieträger. Der Syrer mit dem fotografischen Gedächtnis sorgt für so manchen Schmunzler und lockert den Krimi ganz gewaltig auf. Das ist als Gegengewicht zu Oliver von Bodenstein auch notwendig. Dieser kommt gerade in diesem für ihn so persönlichen Fall sehr depressiv rüber. Auch die Tatsache, dass seine Exfrau Cosima ihn mit der jüngsten Tochter mal wieder ganz allein lässt, sorgt nicht gerade für eine Besserung seines Zustandes. Oliver scheint den Glauben an die Menschheit verloren zu haben und ich kann gut verstehen, dass er beruflich erst einmal ein Sabbatjahr einlegen möchte.

Bücher mit über 500 Seiten sind für mich immer ein Genuss. In diesem Fall hätten die 560 Seiten gerne 100 Seiten weniger haben dürfen, denn die ausführlichen Beschreibungen waren stellenweise sehr langatmig. An diesen Band habe ich für meine Verhältnisse ungewöhnlich lange gelesen. Trotz der spannenden Handlung ist „Im Wald“ für mich der schwächste Band aus der Reihe. Ich hoffe sehr, dass der nächste Roman wieder mit der brillanten Schreibweise der Autorin überzeugen kann, und vergebe drei Sterne.
06.01.2017, goat
full star full star full star full star full star full star full star   Dunkle Vergangenheit
Das Buch hat einen einfachen Titel, doch zusammen mit dem Cover lässt es den Leser schon einige Grausamkeiten erahnen.
Nele Neuhaus hat es mal wieder geschafft, dem Leser von Beginn an in den Bann zu ziehen. Pia Sander,ehemals Kirchhoff, und Oliver von Bodenstein ermitteln zusammen in einem Fall von Brandstiftung mit Todesfolge. Je mehr sie aber erfahren und auch noch ein Mord geschieht um so mehr wird klar, dass die Fragen in der Vergangenheit zu suchen sind. Auch in Bodensteins Vergangenheit... Damals geschah etwas, das Verschwinden seines 10 jährigen Freundes Artur, das heute eine wichtige Rolle zu spielen scheint. Bodenstein muss sich immer mehr aus den Ermittlungen zurückziehen und überlässt Pia die Leitung.
Die Geschichte ist sehr komplex aufgebaut und nach und nach werden die Geschehnisse der Vergangenheit mit den Geschehnissen der Gegenwart verknüpft, so dass das Buch einen logischen Schluss findet.
06.01.2017, Wilhelma
full star full star full star full star full star full star empty star   Schlangengrube
Im Wald....da ist es finster. Und finster geht es in diesem neuen Fall von Oliver von Bodenstein und seiner Kollegin Pia, inzwischen verheiratete Sander, auch zu.
Auf einem Campingplatz im Wald geht ein Wohnwagen in Flammen auf und offensichtlich hat jemand mit Gasflaschen nachgeholfen. Bodenstein und Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch dann wird eine Leiche aus den Trümmern geborgen und so wird eine Mordermittlung daraus. Kurz darauf wird eine todkranke Frau im Hospiz ermordet und wenig später wird der Pfarrer, der der alten Frau noch die Beichte abgenommen hat, tot aufgefunden. Für Oliver von Bodenstein sind alle Opfer alte Bekannte, die er schon aus Kindheitstagen kennt. Allmählich kristallisiert sich heraus, dass die Fälle mit einem Ereignis des Jahres 1972 zusammenhängen. Damals verschwand der elfjährige Artur, Bodensteins bester Freund.
Für Bodenstein wird dies ein sehr schwerer, da sehr persönlicher Fall. Er muss alte Freunde und Bekannte ins Visier nehmen. Nach und nach kommen gut verborgene Geheimnisse ans Licht, Abgründe an Verlogenheit und Verstellung tun sich auf. Fast jeder Einwohner von Ruppertshain scheint in irgendeiner Form in die Ereignisse involviert zu sein.
So wird der Leser auch immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt. Immer dann, wenn man glaubt, der Lösung nahe zu sein, offenbaren sich weitere Geheimnisse und Verwicklungen. Bodenstein muss erkennen, dass er sich in so manch altem Freund getäuscht hat, trotz seiner professionellen Erfahrung. Und so fällt ihm am Ende der Abschied von Ruppertshain und wohl auch von seinem Job nicht schwer, da er ein Sabbatjahr antritt.
Die Handlung wird schnell vorangetrieben, ein Ereignis jagt das nächste und es bleibt hoch spannend bis zum Schluss. Einzig die große Anzahl an Beteiligten, die verwandt, verschwägert oder sonstwie verbandelt sind oder mal waren, machen es stellenweise schwierig, den Überblick zu behalten – trotz angefügtem Personenverzeichnis.
06.11.2016, amena25
full star full star full star full star full star full star full star   Es ist Bodensteins persönlichster Fall.
Morde mit Spur in die Vergangenheit. Nele Neuhaus lässt das Taunus-Team wieder ermitteln. Die Autorin hat in ihren Taunuskrimis den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff schon einige knifflige Fälle aufgegeben. Im neuen Roman "Im Wald" sind die Polizisten persönlich betroffen.  Mitten in der Nacht, auf einem Campingplatz im Wald nördlich von Frankfurt geht ein Wohnwagen in Flammen auf, dann explodiert er.  An sich kein wichtiger Vorgang für Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein, aber er hat nun einmal Nachtbereitschaft und muss den Einsatz der Feuerwehr routinegemäß begleiten. Hellhörig wird er, als eine Ohrenzeugin aufgeregt erzählt, dass sie direkt nach der Explosion einen Mann gesehen habe. Außerdem habe sie einen Wagen wegfahren gehört. Dass es sich um ein Verbrechen handelt, wird sehr bald klar. In den verbrannten Resten des Wohnwagens finden die Feuerwehrleute eine fast vollständig verkohlte Leiche. Also vermutlich doch ein Kriminalfall, zumal der Wohnwagen eigentlich leer stand. Erst einmal gilt es herauszufinden, wer der Tote ist und hierbei wird Bodenstein bewusst, dass es ein ganz besonderer Fall für ihn werden dürfte.  Der Wohnwagen gehörte nähmlich einer Frau aus seinem Heimatort, die er schon sein ganzes Leben lang kennt und mit deren Sohn er einst zur Schule ging. Als er seinen ehemaligen Schulkameraden nach vielen Jahren wieder trifft um ihn zu befragen, kommen viele böse Erinnerungen wieder an die Oberfläche und zeigen ihm, wie nahe ihm dieser Fall geht. Dabei steckt Bodenstein ohnehin in einer Krise. Der sonst so kühl und besonnen agierende Hauptkommissar fühlt sich ausgebrannt und steht kurz vor einer längeren Auszeit. Dieser eine Fall noch, dann könnte er die Leitung des Kommissariats abgeben, am besten an seine Kollegin Pia Kirchhoff. Aber erst einmal muss der geheimnisvolle Tote vom Campingplatz identifiziert werden. Bevor das jedoch geschieht, spitzen sich die Ereignisse weiter zu. Zwei alte Menschen sterben und erst bei genauen, normalerweise nicht üblichen Untersuchungen stellt sich heraus, dass sie ermordet wurden. Nele Neuhaus verknüpft ihre Beschreibungen der Polizeiarbeit sehr geschickt mit den persönlichen Problemen Bodensteins. Diese werden immer größer je weiter die Ermittlungen voranschreiten, denn die drei Toten standen in einer Verbindung zueinander, die weit in die Vergangenheit reicht und vor allem auch in Bodensteins. Die Morde des Jahres 2014 stehen offenbar in Beziehung zu Ereignissen in Bodensteins Heimatdorf im Jahr 1972. Damals verschwand der beste Freund des heutigen Kommissars spurlos und Bodenstein gibt sich seit damals eine Mitschuld. Bodenstein ermittelt engagiert, aber er zweifelt immer mehr an seiner eigenen Unbefangenheit. So wird er vom Chefermittler zum Berater und kann sich aus den Intrigen und Machenschaften heraushalten, die die Ermittlungen bisweilen erheblich behindern, zumal der Fall immer komplizierter wird. Ein Unbekannter stirbt im Feuer. Eine alte Frau wird ermordet. Ein Dorf schweigt. Wie schon in ihren früheren Krimis um Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff, die jetzt Sander heißt, gelingt der Autorin auch in diesem Roman die Balance zwischen Kriminalroman und Psychodrama. Hinzu kommen ein sehr flüssiger Erzählstil und eine sehr detailiert stimmungsoll beschriebene Szenerie, die man auch an dem mystischen Buchcover feststellen kann und die die Figuren und ihre Taten realistisch und glaubhaft machen. Dicht und spannend erzählt - eine außergewöhnliche Geschichte um einige außergewöhnliche Menschen. Auch dieser Fall des Duos Sander (Kirchhoff)/von Bodenstein ist wieder mehr als gelungen!!!
05.11.2016, Inge Weis

Klappentext

Mitten in der Nacht geht im Wald bei Ruppertshain ein Wohnwagen in Flammen auf. Aus den Trümmern wird eine Leiche geborgen. 
Oliver von Bodenstein und Pia Sander vom K11 in Hofheim ermitteln zunächst wegen Brandstiftung, doch bald auch wegen Mordes. 
Kurz darauf wird eine todkranke alte Frau in einem Hospiz ermordet. Bodenstein ist erschüttert, er kannte die Frau seit seiner Kindheit. 
Die Ermittlungen führen Pia und ihn vierzig Jahre in die Vergangenheit, in den Sommer 1972, als Bodensteins bester Freund Artur spurlos verschwand. 
Ein Kindheitstrauma, das er nie überwand - und für viele Ruppertshainer eine alte Geschichte, an die man besser nicht rührt. 
Es bleibt nicht bei zwei Toten. Liegt ein Fluch über dem Dorf? 

Nele Neuhaus fängt die trügerische Dorfidylle Rupperthains ein, in der das Ermittlerduo in ihrem achten Fall ermittelt. 
Der neue Bücher Bestseller der bekannten Krimi-Autorin schafft durch die Beschreibung von Originalschauplätzen und der Skizzierung des Dorflebens eine dichte Atmosphäre. 
Die Verbrechen erschüttern diese Idylle und werden in diesem Buch zu Bodensteins persönlichstem Fall. 
Mit dem Taunus-Krimi landet die deutsche Schriftstellerin erneut auf den vorderen Plätzen der Bestsellerlisten.

Autoreninformationen

Nele Neuhaus, geboren in Münster / Westfalen, lebt seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt bereits ebenso lange. Ihr 2010 erschienener Kriminalroman Schneewittchen muss sterben  brachte ihr den großen Durchbruch, seitdem gehört sie zu den erfolgreichsten Krimiautorinnen Deutschlands. Außerdem schreibt die passionierte Reiterin Pferde-Jugendbücher und, unter ihrem Mädchennamen Nele Löwenberg, Unterhaltungsliteratur. Ihre Bücher erscheinen in über 30 Ländern. Vom Polizeipräsidenten Westhessens wurde Nele Neuhaus zur Kriminalhauptkommissarin ehrenhalber ernannt.

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3550080555
10-stellige ISBN 3550080557
Verlag Ullstein Verlag GmbH
Sprache Deutsch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Gebunden
Erscheinungsdatum 14. Oktober 2016
Seitenzahl 560
Format (L×B×H) 22,2cm × 14,9cm × 5,0cm
Gewicht 763g
Warengruppe des Lieferanten Belletristik - Kriminalromane
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