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Glücksökonomie

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Wer teilt, hat mehr vom Leben
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EAN / 13-stellige ISBN: 978-3865818645
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Rezensionen

full star full star full star full star full star empty star empty star   Glücklichsein statt Habenwollen
Ist das wieder eines der Bücher mit vielen netten Geschichten über gelungene, zukunftsweisende Projekte, von denen mensch in Oya oder anderen Medien längst schon gelesen hat? Diese Frage stellte ich mir etwas bang vor der Lektüre des neuen Buchs »Glücks­ökonomie« der beiden Autorinnen Annet­te Jensen und Ute Scheub. Ja, diese Geschichten gibt es auch – aber sie flankieren nur den eigentlichen Text, der eine Rundum-Einführung in alle wesentlichen ­Facetten lebensfördernder Wirtschaftspraxis bietet. Ob es um Wachstumskritik, Selbstorganisation, offene Quellen oder »Schwarmgeld« geht – für ein ­locker geschriebenes Lesebuch ist es enorm informativ, gespickt mit Fakten und Anmerkungen, die zu Studien und Literaturhinweisen führen. Kompakt vermitteln die beiden Autorinnen komplexe Zusammenhänge zur Glücksforschung ebenso wie zur Entwicklung der fixen Idee vom Homo oeconomicus, zur Geschichte der solidarischen Ökonomie oder der Open-Source-Bewegung. Wichtige Konzepte wie »Ubuntu«, »Reproduktionsarbeit«, »Buen vivir«, »Copyleft« oder »Demokratisierung der Produktion« werden im Kontext lebendiger Beispiele gut erklärt. Die Frage nach dem »Glück« in der Ökonomie kann das Buch auf einfache Weise beantworten: Gelingende Beziehungen und sinnerfülltes, selbstbestimmtes Tätigsein machen glücklich. Wenn der ecuadorianische Intellektuelle Alberto Acosta mit dem Satz »Der Mensch ist nicht mehr die Krone der Schöpfung, sondern der Erschöpfung« zitiert wird, werden ihm die Leserinnen und Leser sicherlich zustimmen. Wer will überhaupt noch bei der hyperbeschleunigten Selbst- und Natur-ausbeutung mitmachen?
Wie breit das Spektrum an Schritten ist, die heute aus dem »ganz normalen Wahnsinn« hinausführen, zeigen Annette Jensen und Ute Scheub mit zahlreichen, lebendig beschriebenen Beispielen. Diese Alternativen, so der Wunsch der Autorinnen, sollen den »Turbokapitalismus« von innen zersetzen.
Mit »Glücksökonomie« kommt die Diskussion über ein menschen- und naturwürdiges Wirtschaften einen Schritt weiter in der Mitte der Gesellschaft an. Das Besondere dabei: Die Autorinnen scheren sich nicht um die zum Teil scharfen Grenzlinien in den üblichen Debatten zwischen Postwachstums-Predigern, Commons-Aktivistinnen, Solidarökonominnen oder Gemeinwohlökonomen. Sie kurven querbeet zwischen sozialunternehmerischen Praktiken und Wirtschaftsweisen jenseits von Markt und Staat hin und her und können so die zahmeren ebenso wie die subversiveren Ansätze zur Transformation einer breiten Öffentlichkeit nahebringen. Mir persönlich kommt die Subsistenz-Perspektive ein wenig zu kurz, aber das kann in einer hoffentlich bald anstehenden Neuauflage leicht ergänzt ­werden.

Eine Rezension aus der Zeitschrift Oya (www.oya-online.de) von Lara Mallien, verfügbar unter der Lizenz »CC BY-NC-SA«.
Eine buch7.de-Rezension von Isabella Sadlo

Klappentext

Forscher sind sich einig: Lebenszufriedenheit hängt immer weniger von Geld und Besitz ab. Wichtig für persönliche Glücksgefühle sind soziale Fähigkeiten wie Kooperieren, Teilen oder sich für andere einsetzen - und sie finden immer öfter Eingang in unsere Arbeitswelt. Erfolgreiche Unternehmer, die bevorzugt Alleinerziehende beschäftigen oder sich selbst weniger Gehalt ausbezahlen als ihren Angestellten; Verbraucherinnen, die ökologisch wirtschaftende Bauernhöfe mitfinanzieren; Softwareentwickler, die ihre Arbeit zum freien Gebrauch zur Verfügung stellen - die Welt des Tauschens, Teilens und gemeinsamen Erlebens ist schier unendlich. Überall machen sich Menschen auf, neue Wege zwischen Markt und Staat zu suchen, gründen Unternehmen und Initiativen, die nicht mehr auf Geld-, sondern auf Glückslogik basieren, schaffen neue Umgangsformen, die zwischen dörflichem Zusammenhalt und urbaner Freiheit angesiedelt sind. Die so entstehende Glücksökonomie greift die alte Wachstumswirtschaft nicht frontal an, sondern wuchert fröhlich in sie hinein, um Räume zu schaffen, in denen Teilen wichtiger ist als Besitzen. Die Autorinnen haben Menschen besucht, die ein völlig anderes Leben führen, und berichten aus der bunten Welt des befreienden Miteinanders, die durch das Internet enorm befeuert wird.

Autoreninformationen

Die beiden Berliner Autorinnen sind fasziniert von Projekten und Menschen, die sich für alternative Zukunftsentwürfe engagieren. Annette Jensen ist freie Journalistin mit den Schwerpunkten Wirtschaft, Umwelt und Transformation; zuletzt erschien von ihr das Buch »Wir steigern das Bruttosozialglück«. Die promovierte Politikwissenschaftlerin Ute Scheub hat eine Reihe erfolgreicher Bücher zu den Themen Frieden, Frauen und Ökologie veröffentlicht, u. a. »Das falsche Leben«, »Der Beschissatlas« und »Terra Preta«, mit jeweils 10.000 verkauften Exemplaren.

Artikeldetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3865818645
10-stellige ISBN 3865818641
Verlag Oekom Verlag GmbH
Sprache Deutsch
Editionsform Non Books / PBS
Einbandart E-Book
Typ des digitalen Artikels PDF
Copyright No protection
Erscheinungsdatum 25. August 2014
Seitenzahl 320
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 19%
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