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Geschichte

Die (Vor-)Geschichte des sozialen Buchhandels


Will man einen kleinen Blick auf die Geschichte unseres sozialen Buchprojektes werfen, dann ist - im besten Sinne des Wortes - eine kleine Ideengeschichte zu erzählen.
Das Wort Idee kommt vom griechischen idéa und erhielt durch Platon seine weitreichende Bedeutung: man kann es von daher als Leitgedanke, Vorbild, aber ebenso als Urbild, als das Bleibende und Werthafte verstehen. Für Platon war die höchste Idee die des Guten.

„Ach, es gibt so viele Dinge zwischen Himmel und Erden, von denen sich nur die Dichter Etwas haben träumen lassen.“ Friedrich Nietzsche

  • Seit etwa Mitte des Jahres 2005 geisterte in einem kleinen Freundeskreis die Idee einer Gemeinschaft herum, die sich damit beschäftigt, die Welt zu verbessern. Die Motivation dazu speiste sich aus der jedem bekannten Erfahrung, dass es viele gute Ideen gibt, die dann aber wieder versickern, weil man alleine nicht die Energie und Möglichkeiten hat sie zu verwirklichen.

„Das Lesen von guten Büchern ist wie eine Unterhaltung mit den besten Menschen vergangener Jahrhunderte.“ René Descartes

  • Ende Juni 2006 fand dann das erste Treffen unseres "Weltverbesserungskreises" statt. Die ganze Zeit über waren wir auf der Suche nach konkreten, gemeinsam umsetzbaren Projekten in denen unsere Ideale aufgehen können, damit aus diesen Idealen mehr wird als nur eine abstrakte Vorstellung, die schwer zu erklären und immer etwas mit weltfremder Verträumtheit behaftet ist.
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“ Ludwig Wittgenstein

  • Im Februar 2007 tauchte zum ersten Mal explizit die Idee eines sozialen Buchhandels auf.
    Wir alle sind begeisterte Leser, diskutieren regelmäßig über Bücher und des öfteren schon war darüber gesprochen worden, dass Buchhändler eine tolle Tätigkeit wäre. Und dann plötzlich war sie da: die Verbindung von Sozialem und Wirtschaftlichem, die Idee eines Buchhandels mit sozialer Seite.
"Bücher lesen heißt, wandern gehen in fernen Welten, aus den Stuben über die Sterne." Jean Paul
  • Der 7.7.2007 brachte die Vereinsgründung unseres Weltverbesserungskreises, bei der alle die gemeinsam erarbeitete Satzung unterzeichneten.
    In den vergangenen 5 Monaten war heftig am Buchhandel gearbeitet worden und somit der (erste) Abkömmling des Kreises seiner großen Verwirklichung schon sehr nahe. Wir hatten in dieser Zeit unsere Idee immer schärfer umrissen, umfangreiche Informationen zur Umsetzung eingeholt, uns rechtlich informiert und schließlich mit den Buchgroßhändlern verhandelt.
    Etwa ab der Zeit der Vereinsgründung startete auch unser Probebetrieb. Während noch emsig an der Online-Schnittstelle programmiert wurde, erprobten wir gleich den Bestellungsablauf im Bekanntenkreis.
"Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zum eigenem Denken zu verleiten." Marie von Ebner-Eschenbach

  • Am 13.11.2007 wurde nun der offizielle Startschuss gegeben. Der Online-Shop ging erfolgreich ans Netz und die erste Spende in Höhe von 200€ (aus den Gewinnen der Probephase) wurde an die Motorradstreife des Roten Kreuzes Augsburg-Land überreicht.
Damit endet die Vorgeschichte von buch7.de, das bald danach im Februar 2008 zur GmbH umgewandelt wurde. Die 50% Spendenquote (ab Mai 2013 75%) und der dem Projekt fortwährend zugrunde liegende Idealismus bleiben aber erhalten. Unsere Geschichte seit der Gründung findet sich in unserem Blog sowie der Beschreibung der geförderten Projekte. Wir würden uns freuen, wenn Sie es uns ermöglichen, diese Geschichte erfolgreich weiterzuschreiben!