Würde - Annäherungen an einen vergessenen Wert in der Psychotherapie – Luise Reddemann | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Würde - Annäherungen an einen vergessenen Wert in der Psychotherapie

Als Psychotherapeutin, die mit traumatisierten Menschen arbeitet, sieht Luise Reddemann im psychotherapeutischen Umfeld häufige Verletzungen der Würde von PatientInnen. In ihrem Essay arbeitet sie fünf konkrete Bereiche heraus, in denen ÄrztInnen und PsychotherapeutInnen große Sensibilität walten lassen sollten.

Der medizinische und psychotherapeutische Alltag ist voll von größeren und kleineren Würdeverletzungen. Am häufigsten sind Unachtsamkeit, Mangel an Empathie und das Bedürfnis nach Selbstschutz. Diese Beobachtungen führen die Autorin, die viele Jahre lang als Klinikleiterin tätig war, zu einem grundsätzlichen Nachdenken darüber, welchen Stellenwert »Würde« heute noch hat:
- Die Autonomie des Anderen verdient grundsätzlichen Respekt.
- Es gilt, die Würde der Verletzlichkeit und des möglichen Scheiterns anzuerkennen.
- Gerade PsychotherapeutInnen sollten das Recht des Patienten auf ein »Nein« des Mitteilens anerkennen.

Unter allen Angehörigen der helfenden Berufe wird dieses Buch einen überfälligen Diskurs anstoßen und große Aufmerksamkeit auslösen.

Taschenbuch 08/2008
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Autoreninformationen

Prof. Dr. med. Luise Reddemann ist Nervenärztin  und Psychoanalytikerin. Seit gut 25 Jahren beschäftigt sie sich intensiv mit Trauma und Traumafolgestörungen. Von 1985 bis 2003 war sie Leiterin der Klinik für Psychotherapie und psychosomatische Medizin des Ev. Johannes-Krankenhauses in Bielefeld und entwickelte  dort ein Konzept zur Behandlung von Menschen mit komplexen Traumafolgestörungen, die »Psychodynamisch imaginative Traumatherapie« (PITT). Luise Reddemann führt zahlreiche Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen durch. Im Rahmen ihrer Honorarprofessur an der Universität Klagenfurt für medizinische Psychologie und Psychotraumatologie widmet sie sich den Arbeitsschwerpunkten Resilienz sowie Folgen von kollektiven Traumatisierungen. Luise Reddemann ist Mitglied im Weiterbildungsausschuss der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie, im Wissenschaftlichen Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen und in der wissenschaftlichen Leitung der Psychotherapietage NRW. Luise Reddemanns Bücher und CDs im Verlag Klett-Cotta haben auch bei Betroffenen weite Verbreitung gefunden und vielen Menschen geholfen, mit einer traumatischen Erfahrung besser fertig zu werden.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
TEIL I: »Das Wasser des Lebens«
1. »Das Wasser des Lebens«
2. Menschliche Verletzlichkeit, Sterblichkeit  und Würde
3. Erste Annäherung
»Ehrfurcht vor dem Leben«
Fragen und  Themen, zu denen mich »Ehrfurcht vor dem Leben« und Arno Gruen anregen
4.  Philosophische Sichtweisen
5. Geistesgeschichtliche Positionen zum  Würde-Begriff
Emmanuel Levinas
Richard Rorty
6. Über die Würde der  Frauen
Seyla Benhabib
Über den Mythos der »heiligen Hochzeit«
7.  Über die Verletzung der Menschenwürde in unseren Tagen oder: »Nur weil man  Analphabet ist, fehlt es einem nicht an Würde«
Ethnopsychoanalytische Sicht
TEIL II: Würde und Psychotherapie
1. Allgemeine Überlegungen
2. Fünf Bereiche, in denen das Thema Würde  besondere Beachtung verdient
3. Exkurs: »Psychotherapie« - ein fiktives  Interview
4. Würde und Traumatherapie
Schluss
Danksagung
Literatur

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3608890662
10-stellige ISBN 3608890661
Verlag Klett-Cotta Verlag
Sprache Deutsch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 1. August 2008
Seitenzahl 144
Format (L×B×H) 21,1cm × 13,4cm × 1,5cm
Gewicht 199g
Warengruppe des Lieferanten Geisteswissenschaften - Psychologie
Mehrwertsteuer 5% (im angegebenen Preis enthalten)
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