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Autor/in: Lars Gußen
Autor/in: Lars Gußen

Wissenschaftliches Arbeiten im Jurastudium

Eine Einführung in die juristische Arbeitstechnik

Für einen erfolgreichen Start: Lars Gußen erklärt, was man im Jurastudium können und wissen muss, wie die Grundlagen des juristischen Gutachtenstils, Informationsbeschaffung, den Umgang mit juristischen Texten sowie die richtige Technik und Taktik beim Schreiben juristischer Hausarbeiten und Klausuren. Damit werden Anfängerfehler vermieden und Motivationskiller haben keine Chance.

Aus dem Inhalt:
- Anspruchsprüfung im Zivilrecht
- Strafbarkeitsprüfung im Strafrecht
- Verfahrensprüfung im Öffentlichen Recht
- Juristischer Gutachtenstil
- Schwerpunktsetzung im Gutachten
- Arbeitstechniken im Umgang mit Falltexten
- Literatur recherchieren und zitieren
- Bearbeitung juristischer Fachtexte
- Juristische Klausuren und Hausarbeiten schreiben

Taschenbuch 06/2020
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Autoreninformationen

Lars Gußen ist Rechtsanwalt in Berlin. Er lehrt am Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M. und als Lehrbeauftragter an der Frankfurt University of Applied Sciences mit den Schwerpunkten juristische Arbeitstechnik, Schreibberatung, Fachdidaktik und Plagiatsprävention. Durch ein Zusatzstudium ist er außerdem Berater für Personal- und Organisationsentwicklung sowie Moderator in der Erwachsenenbildung und Hochschuldidaktik. Als selbstständiger Dozent in der Weiterbildung schult er Lehrende in Hochschulen und anderen Institutionen, so u.a. Ausbilder/innen des Justizministeriums Rheinland-Pfalz.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort  XV
Schrifttumsverzeichnis .  XVII
Einleitung: Die Arbeit mit diesem Buch für Ihr Studium  1
Teil 1: Grundstrukturen juristischer Arbeitstechnik
Kapitel 1: Juristisches Lesen, Denken und Schreiben  7
A. Juristisches Lesen 8
B. Juristisches Denken  8
C. Juristisches Schreiben  9
D. Verbindung von juristischem Lesen, Denken, Schreiben  9
Kapitel 2: Überblick: Rechtsgebiete  12
A. Zivilrecht 13
B. Strafrecht  13
C. Öffentliches Recht  14
D. Grundlagenfächer  14
Kapitel 3: Grundsystematiken der verschiedenen Rechtsgebiete  16
A. Anspruchsprüfung im Zivilrecht  16
I. Die drei Ebenen der zivilrechtlichen Anspruchsprüfung  16
II. Einwendungen im Rahmen der zivilrechtlichen Anspruchsprüfung  17
III. Reihenfolge der Anspruchsarten  18
B. Strafbarkeitsprüfung im Strafrecht  19
C. Verfahrensprüfung im öffentlichen Recht  20
D. Grundsystematik in den Grundlagenfächern  21
Teil 2: Juristischer Gutachtenstil
Kapitel 1: Grundstruktur des Gutachtenstils  27
A. Elemente der gutachterlichen Vier-Schritt-Prüfung  27
I. Obersatz  27
II. Definition  28
III. Subsumtion  29
IV. Ergebnis bzw. Zwischenergebnis  30
B. Grundsystematik der gutachterlichen Vier-Schritt-Prüfung  31
I. Grundsystem einer Vier-Schritt-Prüfung  32
II. Vier-Schritt-Prüfung als wiederholender Kreislauf  33
C. Der syllogistische Schluss als Grundprinzip  34
Kapitel 2: Struktur einer Verschachtelung des Gutachtenstils  37
A. Untergliederung bei der Definition  38
B. Untergliederung bei der Subsumtion  41
Kapitel 3: Vergleich und Abgrenzung zum Urteilsstil  47
A. Gutachten als vorbereitende Grundlage des Urteils  47
B. Inhaltliche Unterscheidung  48
C. Sprachliche Unterscheidungen  50
Kapitel 4: Grundvoraussetzungen der Anwendung des Gutachtenstils  52
A. Differenzierungsfähigkeit entwickeln  52
I. Bedeutung der Differenzierung  52
II. Differenzierung verstehen als Ausprägung rechtsstaatlichen Handelns  53
III. Differenzierung verstehen anhand der Alltagserfahrung  53
B. Problembewusstsein entwickeln  54
I. Probleme erkennen und die richtigen Fragen stellen  55
II. Zusammenhang "Problem - Lösung" richtig einschätzen  55
III. Problembewusstsein entwickeln mit Perspektivwechseln  56
IV. Problembewusstsein im Anwendungszusammenhang  57
C. Schwerpunktsetzung entwickeln und darstellen  59
I. Vorbedingung: Problembewusstsein  59
II. Ansatz: Ausführlichkeit einzelner Prüfungspunkte  59
III. Ansatz: Gewichtung innerhalb der gutachterlichen Prüfung  60
IV. Ansatz: Gliederung als Element einer Schwerpunktsetzung  61
V. Ansatz: Quellenauswertung als Schwerpunktsetzung in Hausarbeiten  62
Teil 3: Juristische Informationsverarbeitung
Kapitel 1: Erste Arbeitsmittel sinnvoll anschaffen und einsetzen  67
A. Gesetzestexte  67
B. Lehrbücher 68
Kapitel 2: Arbeitstechniken für den Umgang mit dem Falltext/Sachverhalt  71
A. Sachverhaltsinformationen verarbeiten  71
I. Gesamtüberblick durch erstes Lesen  72
II. Arbeiten mit Markierungen und Anmerkungen  72
III. Filtern nach Relevanz  74
IV. Zuordnung rechtlicher Kategorien zu den Sachverhaltsinformationen  74
B. Zeittafel  75
I. Vielzahl von Datumsangaben  75
II. Vielzahl von Fallereignissen  76
C. Personenskizze  77
I. Anlass: Personenvielfalt  77
II. Anlass: Komplexe Personenbeziehungen  77
Kapitel 3: Informationsgewinnung - Erkenntnisquellen kennen und finden  80
A. Bedeutung elektronischer Medien  80
B. Grundbegriffe der Textarbeit  83
I. Die Begriffe "Quellen" und "Literatur"  83
II. Der Begriff "Textsorten"  83
C. Fachtextarten ("Textsorten") im Jurastudium  85
I. Rechtsvorschriften  85
II. Monographie  87
III. Kommentar  88
1. Funktion für die Arbeitstechnik  88
2. Funktion der Abschnitte "Vorbemerkung" 89
3. Bedeutung des Kommentarumfangs für die Arbeitstechnik  90
IV. Loseblattsammlung  91
V. Aufsatz  92
VI. Sammelwerk  93
VII. Gerichtsentscheidungen  94
1. Entscheidungsart  94
a) Urteil  94
b) Beschluss  94
c) Verfügung  94
2. Veröffentlichungsart  95
a) Amtliche Entscheidungssammlungen  95
b) Abdruck in Fachzeitschriften  96
c) Veröffentlichung in Fachdatenbanken  96
3. Veröffentlichungsumfang  97
a) Leitsatz  98
b) Volltext  98
4. Auffinden der richtigen Veröffentlichung - Vermeidung von "Mehrfachtreffern"  98
VIII. Entscheidungsanmerkung  99
IX. Internetquellen  100
X. Materialien  101
D. Nichtjuristische Werke  102
Kapitel 4: Informationsverarbeitung - Umgang mit Erkenntnisquellen  103
A. Gesetzessystematik & Regelungstechnik  103
I. Normenhierachie  103
II. Tatbestandsvoraussetzungen - Rechtsfolge  105
III. Regelungen zur Kollision gesetzlicher Vorschriften  106
1. Art des Vorrangs  106
2. Einzelne Vorrangregeln  107
a) Höherrangiges Recht vor niederrangigem Recht  107
b) Spezielle Regelung vor allgemeiner Regelung  107
c) Spätere Regelung vor früherer Regelung  108
3. Bedeutung für die Arbeitstechnik  108
IV. Muss-/Soll-/Kann-Vorschriften  109
V. Auslegungsmethoden  110
1. Wortlaut  111
2. Systematische Auslegung  112
3. Historische Auslegung  113
4. Teleologische Auslegung (Sinn und Zweck)  113
5. Verfassungskonforme Auslegung  113
6. Richtlinienkonforme Auslegung  114
7. Vorgehensweise bei der Auslegung  114
B. Wechselspiel von Sachverhaltsarbeit und Quellen-/Literaturarbeit  114
C. Lesetechniken  115
I. Selektives Lesen  116
II. Aktive lesende Bearbeitung  117
1. Analytisch  117
2. Vergleichend  119
D. Bearbeitung juristischer Fachtexte  119
I. Thema  122
II. Untersuchungsgegenstand  122
III. (Haupt-)Fragestellung  123
IV. Textsorte/Textansatz  123
V. Einordnung  123
VI. Kritische Auseinandersetzung des Textes mit anderen Themen  124
VII. Hauptaussagen/Kernthesen  124
VIII. Wichtige Bezüge/Querverweise  125
IX. Zentrale Begriffe  126
X. Eigene Frage/n an den Text 127
XI. Eigene Ergebnisse  127
XII. Eigene kritische Auseinandersetzung mit dem Text  128
Teil 4: Juristisches Schreiben
Kapitel 1: Arbeitsschritte auf dem Weg zum eigenen Text  131
Kapitel 2: Bedeutung und Einsatz von Sprache und Fachsprache  133
Kapitel 3: Textform "Juristische Klausur"  135
A. Grundansatz einer Klausur  137
I. Die juristische Falllösung - bildlich eine Reise mit Hindernissen und ungewissem Ziel  137
II. Was Sie möglichst auf dieser Fahrt nicht tun sollten  138
III. Was Sie möglichst auf dieser Fahrt tun sollten, um adäquat ans Ziel zu gelangen  138
IV. Die Bedeutung der "Schwerpunktsetzung"  138
B. Fallfragen als wichtige Leitlinie der Klausurbearbeitung  139
I. Fallfragen im Strafrecht  140
II. Fallfragen im Zivilrecht  143
III. Fallfragen im öffentlichen Recht  145
C. Zeitmanagement  146
I. Zeitmanagement insgesamt  146
1. Bearbeitungsschritt - Sachverhalt lesen  146
2. Bearbeitungsschritt - Sachverhalt auswerten  146
3. Bearbeitungsschritt - Sachverhalt ggf. strukturieren  146
4. Bearbeitungsschritt - Lösungsskizze entwerfen und gliedern  147
5. Bearbeitungsschritt - Lösung (Reinschrift) erstellen  147
II. Klausurtaktische Überlegungen abhängig von der Zeit  148
1. Prüfungsreihenfolge klausurtaktisch anpassen  149
2. Zum Lösungskonzept stehen in den letzten Minuten  150
D. Zusammenspiel Sachverhaltsinformationen - rechtliche Überlegungen  151
I. Vom Lesen zum Denken  152
II. Vom Denken zum Lesen  152
III. Wechselspiel - Kombination - Kreislauf  152
E. Gutachterlicher Aufbau eines Meinungsstreits  154
I. Grundsystematik des Prüfungsaufbaus eines Meinungsstreits  154
II. Aufteilung von Inhalt und Argumenten der Meinungen  156
Kapitel 4: Textform "Juristische Hausarbeit"  157
A. Formaler Rahmen einer juristischen Hausarbeit - die äußere Gestaltung  158
B. Die einzelnen Elemente einer Hausarbeit  158
I. Deckblatt  159
II. Sachverhalt  160
III. Gliederung  160
IV. Literaturverzeichnis  160
1. Gestaltung des Verzeichnisses insgesamt  161
2. Die einzelnen Angaben der aufgenommenen Einträge  161
a) Verfasser oder Herausgeber (Name, Vorname)  161
b) Titel  162
c) Bandangabe  162
d) Auflage  162
e) Erscheinungsort  162
f) Erscheinungsjahr  163
g) Kurzzitatangabe  163
V. Abkürzungsverzeichnis  164
VI. Gutachten (Hauptteil der Arbeit)  164
Kapitel 5: Korrektes Zitieren als Bestandteil der juristischen Arbeitstechnik  165
A. Hintergründe: Wissenschaftlicher Anspruch & wissenschaftliche "Redlichkeit"  165
B. Funktionen des Zitats: Warum muss überhaupt zitiert werden?  167
I. Zitierstandard für studentische juristische Arbeiten: Fußnoten  167
II. Abgrenzung zu anderen Zitiervarianten  167
III. Kurzbeleg - Vollbeleg  168
C. Quelleneigenschaft & Zitierfähigkeit: Was kann und was darf zitiert werden?  168
I. Wörtliche Zitate vs. Paraphrasierung/Indirekte Rede  168
II. Primärquellen vs. Sekundärquellen  169
III. Wichtiges Standardproblem: "Skripten"  169
IV. Internetquellen  169
1. Wichtiges Standardproblem: Foren, Blogs, Artikelkommentare etc.  170
2. Wichtiges Standardproblem: "Wikipedia"  170
V. Rechtsprechung  171
VI. Materialien  171
D. Form des Zitats: Besonderheiten und Beispiele einzelner Quellenarten  171
I. Gesetzesbezüge  171
II. Monographie / Lehrbuch  172
III. Kommentar  172
IV. Loseblattsammlung  173
V. Aufsatz  173
VI. Sammelwerk  174
VII. Urteile/Entscheidungen  174
VIII. Entscheidungsanmerkungen  175
IX. Sonstige Internetquellen  175
X. Materialien  176
XI. Weitere Besonderheiten  176
1. Unvollständige bibliographische Angaben  176
2. Nichtverfügbarkeit der Primärquelle  177
Kapitel 6: Textform "Juristische Themenarbeit/Seminararbeit"  178
Anhänge: Fälle, Beispiele, Übersichten
Anhang 1: Beispielfälle - "Verkaufsgespräche"  181
Sachverhalt (Fallvariante a)  181
Lösungsskizze zu Variante a)  181
Sachverhalt (Fallvariante b)  182
Lösungsskizze zu Variante b)  182
Sachverhalt (Fallvariante c)  183
Lösungsskizze zu Variante c)  183
Anhang 2: Beispielfall - "Vereinskasse"  185
Sachverhalt  185
Lösungsskizze  185
Anhang 3: Übungsfall "CD-Chaos"  188
A. Sachverhalt Fall "CD-Chaos"  188
B. Sachverhaltsmarkierungen zum Fall "CD-Chaos"  189
C. Zeittafel zum Fall "CD-Chaos"  190
D. Personenskizze zum Fall "CD-Chaos"  191
I. Reine Personenskizze zu den direkten Beziehungen der handelnden Personen  191
II. Kombination der Personenskizze mit den Informationen der Zeittafel  193
F. Lösungsskizze zum Fall "CD-Chaos"  195
G. Musterlösung (Originalklausur) zum Fall "CD-Chaos"  197
Anhang 4: Beispiel-Deckblatt für eine juristische Hausarbeit  202

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3825250096
10-stellige ISBN 3825250091
Verlag UTB GmbH
Sprache Deutsch
Auflage 1. Auflage im Jahr 2020
Anmerkungen zur Auflage 1., Auflage
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 8. Juni 2020
Seitenzahl 202
Format (L×B×H) 21,3cm × 15,1cm × 1,7cm
Gewicht 347g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Recht
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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