Wer pflegt, muss sich pflegen – Erich Schützendorf | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Wer pflegt, muss sich pflegen

Herr Schmitz steht am Frühstückstisch und hält sich die Hand an den Kopf. Er scheint ratlos.
Die Alltagsassistentin: "Können Sie heute ihr Brot selber belegen?"
Herr Schmitz bleibt unverändert in seiner Haltung.
Die Assistentin: "Da liegt das Brot. Da die Wurst."
Herr Schmitz atmet tief ein, behält die Hand am Kopf.
Die Assistentin: "Wenn Sie es nicht schaffen, dann rufen sie. Dann helfe ich ihnen."
Sie geht.
Er bleibt am Tisch stehen und hält sich den Kopf.

In diesem wie in den vielen anderen Beispielen aus dem Pflegealltag geht es dem Autoren nicht um die Frage, ob das Verhalten der Assistentin richtig oder falsch ist, sondern um die Frage, warum sie sich so verhält. Der Autor benennt anschaulich und praxisnah die oft hilflosen und manchmal verzweifelten Rettungsversuche der Pflegenden, Begleiter und Betreuer. Mit viel Verständnis für die Mitarbeiter(innen) eröffnet er ihnen mit seinem Bild vom Festland und dem Meer der Ver-rücktheit neue Sichtweisen und Handlungsalternativen.

In der 2. Auflage werden einige der ungewöhnlichen Sichtweisen vertieft und explizit auf die Situation in der häuslichen Pflege und der Betreuung in Haus- und Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz bezogen.
TOC:Aus dem Inhalt:Vorwort.- Perspektivenwechsel.- Kompromisse basteln.- Es gibt nichts Schwierigeres als Beziehungen.- Das Bild vom Festland der Normalität und dem Meer der Ver-rücktheit.- Zwischenbilanz.- Bewusste und unbewusste Rettungs- und Überlebensversuche.- Mit Sprache kommt man nicht weiter.- In der Ruhe liegt die Kraft.- Die Uhr bestimmt die Zeit.- Schleusen zum Druckausgleich und zum Krafttanken.- Gestaltungsspielräume.- Die Zeichen neu deuten.- In Buntland lebt es sich leichter.- Die Lust am zweckfreien Tun.- Offene Fragen.- Ausblick.- Literaturhinweise.- Sachverzeichnis.

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Autoreninformationen

Erich Schützendorf, Diplom-Pädagoge, Leiter des Fachbereichs "Fragen des Älterwerdens" an der VHS, hält regelmäßig Workshops und Vorträge, Lehrbeauftragter an der Fachhochschule Niederrhein.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichniss: Perspektivenwechsel Kompromisse basteln Es gibt nichts Schwierigeres als Beziehungen Das Bild vom Festland der Normalität und dem Meer der Ver-rücktheit Zwischenbilanz  Bewusste und unbewusste Rettungs- und Überlebensversuche  . In Langsamkeit ertrinken oder Die Suche nach dem eigenen Rhythmus . Die Suche nach einem Ziel oder Ohne Aussicht auf Land ist man verloren . Heillose Bemühungen oder Die Suche nach Tätigsein  Mit Sprache kommt man nicht weiter  In der Ruhe liegt die Kraft  . Nie tut man mehr, als wenn man nichts tut . Die Hände in den Schoß legen . Frau Held sucht ihr Gedächtnis  Die Uhr bestimmt die Zeit  . Die hohe Kunst, ohne Aussicht auf Erfolg zu arbeiten . Zeit schenken, bis ein Eiswürfel geschmolzen ist . Eigen-Zeiten teilen und genießen  Schleusen zum Druckausgleich und zum Krafttanken  . Was hilft bei Ekel? . Karin sammelt sich . Abwechselnd ein- und auftauchen  Gestaltungsspielräume  Die Zeichen neu deuten  . Das Trinkglas . Frau Hahnen backt Kuchen . Nacktheit verstört  In Buntland lebt es sich leichter  . Die Aura eines Bewohners . Der Handlauf . Der Flur . Bewohnertreffs . Der Personalraum . Der Gemeinschafts- oderSpeiseraum . Der Eingangsbereich . Trauertische . Personal- und Bewohnertoiletten . Das Bad . Das Pflegebett . Der italienische Marktplatz . Der Außenbereich, der Garten . Rückzugs- und Entspannungsräume . Eine Höhle für Frau Braun  Die Lust am zweckfreien Tun Offene Fragen Ausblick

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3211357187
10-stellige ISBN 3211357181
Verlag Springer-Verlag GmbH
Sprache Deutsch
Editionsform Non Books / PBS
Einbandart E-Book
Typ des digitalen Artikels PDF
Copyright PDF Watermark
Warengruppe des Lieferanten Naturwissenschaften - Medizin, Pharmazie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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