Strukturen der Lebenswelt – Alfred Schütz, Thomas Luckmann | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Strukturen der Lebenswelt

Ein Klassiker der verstehenden Soziologie

Die von Thomas Luckmann nach dem Tod von Alfred Schütz vollendeten Strukturen der Lebenswelt gelten als Grundlegung der phänomenologischen Soziologie. Alfred Schütz deckt hier schrittweise jene elementaren Strukturen des Alltagslebens auf, die sozialer Erfahrung, Sprache, sozialem Handeln und somit auch der komplexen historischen Welt des menschlichen Lebens zugrunde liegen.

Alfred Schütz (*1899 in Wien) lehrte bis zu seinem Tod 1959 an der New School of Social Research in New York. Sein Schüler Thomas Luckmann (1927-2016) war Professor für Soziologie an der Universität Konstanz und der bedeutendste Vertreter der Wissenssoziologie und Religionssoziologie.

Taschenbuch 04/2017
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Autoreninformationen

Alfred Schütz (verstorben) lehrte er an der New School of Social Research.

Inhaltsverzeichnis

Strukturen der Lebenswelt - eine Hinführung 1
Vorwort 13
Kapitel I
Die Lebenswelt des Alltags und die natürliche Einstellung  27
A. Die Lebenswelt als unbefragter Boden der natürlichen Weltanschauung  29
B. Das fraglos Gegebene und das Problematische  35
C. Strukturiertheit der Lebenswelt für das erlebende Subjekt  44
D. Pläne und Durchführbarkeiten  48
Kapitel II
Die Aufschichtung der Lebenswelt  51
Einführung  53
A. Realitätsbereiche geschlossener Sinnstruktur  54
1) Realitätsakzent  54
2) Erlebnis- bzw. Erkenntnisstil und Bewußtseinsspannung  57
3) Phantasiewelten  61
4) Die Traumwelt  66
B. Aufschichtungen der Lebenswelt des Alltags  69
1) Der Erlebnisstil der alltäglichen Lebenswelt 69
2) Räumliche Aufschichtung der alltäglichen Lebenswelt  71
a) Welt in aktueller Reichweite  71
b) Welt in potentieller Reichweite  72
i) Wiederherstellbare Reichweite  72
ii) Erlangbare Reichweite  73
iii) Hinweis auf die soziale Dimension der räumlichen Gliederung  75
3) Die Wirkzone  77
4) Die zeitliche Struktur der alltäglichen Lebenswelt  81
a) Die Weltzeit  81
i) Die Fortdauer der Welt und Endlichkeit  81
ii) Die Zwangsläufigkeit der Weltzeit und first things first   84
iii) Weltzeit und Situation  86
b) Die Zeitstruktur der Reichweite  88
c) Die subjektive Zeit  89
i) Die zeitliche Artikulierung des Bewußtseinsstroms  89
ii) Über biographische Artikulation  94
5) Die soziale Struktur der Lebenswelt des Alltags  98
a) Die Vorgegebenheit des Anderen und die
Intersubjektivität der fraglos gegebenen Welt  98
b) Die unmittelbare Erfahrung des Anderen  101
i) Die Du-Einstellung und die Wir-Beziehung  101
ii) Die soziale Begegnung  104
c) Die mittelbare Erfahrung der Sozialwelt  110
i) Von der unmittelbaren zur mittelbaren Erfahrung des Anderen  110
ii) Der Zeitgenosse als Typus und die Ihr-Einstellung  116
iii) Die Stufen der Anonymität in der sozialen Welt  123
iv) Soziale Beziehungen zwischen Zeitgenossen  129
v) Vorwelt, Geschichte, Generationen  133
vi) Nachwelt  139
6) Der Lebenslauf: ontologische Grenzen, subjektive Bedingungen der biographischen Artikulation und soziale Ausformung  140
Kapitel III
Das Wissen von der Lebenswelt  147
A. Der Wissensvorrat: Seine Situationsbezogenheit,
seine Genese und Struktur  149
1) Wissensvorrat und Situation  149
a) Die Begrenztheit der Situation als erstes Grundelement des Wissensvorrats   149
b) Die Struktur der subjektiven Erfahrungen der Lebenswelt
als zweites Grundelement des Wissensvorrats  153
c) Routine im Wissensvorrat: Fertigkeiten, Gebrauchswissen, Rezeptwissen   156
d) Biographische Prägung des Wissensvorrats  163
e) Die Bestimmung der Situation  166
f) Die Bewältigung der Situation  169
2) Der Wissenserwerb  173
a) Bedingungen des Wissenserwerbs   173
b) Strukturierung des Wissensvorrats durch die Formen des Wissenserwerbs   177
c) Über den Fortgang des Wissenserwerbs  179
d) Unterbrechung des Wissensvorrats  181
i) »Endgültige« Unterbrechungen (Abbruch des
Erfahrungsablaufs und Überdeckung des Themas)   181
ii) »Vorläufige« Unterbrechungen  188
3) Die Struktur des Wissensvorrats  193
a) Das Wissen um die Grundelemente der Situation und das Gewohnheitswissen im Wissensvorrat   193
b) Die Vertrautheit der Wissenselemente  196
i) Die Stufen der Vertrautheit  196
ii) Vertrautheit und Typik  203
c) Die Bestimmtheit der Wissenselemente  208
d) Die Verträglichkeit zwischen Wissenselementen  216
e) Die Glaubwürdigkeit der Wissenselemente  222
f) Über die Struktur des Nichtwissens  228
i) Die Beschränkungen des Wissensvorrats und die relative Undurchsichtigkeit der Lebenswelt   228
ii) Die grundsätzliche Undurchschaubarkeit der Lebenswelt   235
iii) Die Lücken im Wissensvorrat  238
iv) Nichtwissen als potentielles Wissen  243
g) Die Konturen des Selbstverständlichen  246
B. Relevanz  252
1) Wissen, Relevanz und das Beispiel des Carneades  252
2) Thematische Relevanz  258
a) Erzwungene Aufmerksamkeit(»Auferlegte« thematische Relevanz)   258
b) Freiwillige Zuwendung (»Motivierte« thematische Relevanz)   263
i) Themenwechsel  263
ii) Themenentwicklung  266
c) Hypothetische Relevanz  269
3) Interpretationsrelevanz  272
a) Routinemäßige Deckung zwischen Thema und Wissenselementen (»Auferlegte« Interpretationsrelevanz)   272
b) Problemauslegung (»Motivierte« Interpretationsrelevanz)   277
4) Motivationsrelevanz  286
a) Der Entwurf des Handelns (Motivation im Um-zu-Zusammenhang)   286
b) Die biographische Bedingtheit der Einstellung (Motivation im Weil-Zusammenhang)   295
5) Die Verflochtenheit der Relevanzstrukturen  305
C. Typik  313
1) Wissensvorrat, Relevanz und Typik  313
2) Typik und Sprache  318
3) Das A-Typische  320
4) Typik und Vorhersage  323
Kapitel IV
Wissen und Gesellschaft  329
A. Die gesellschaftliche Bedingtheit des subjektiven Wissensvorrats   331
1) Die sozialen Vorgegebenheiten der biographischen Situation   331
a) Die Sozialstruktur »hinter« den frühesten Wir-Beziehungen   331
b) Die Sprache und die relativ-natürliche Weltanschauung in den frühesten Wir-Beziehungen   336
2) Die gesellschaftliche Bedingtheit der subjektiven Relevanzstrukturen   342
a) Abhängigkeit der subjektiven Relevanzen von den Gegebenheiten der sozialen Situation   342
b) Die »Sozialisierung« der Interpretations- und Motivationsrelevanzen   348
B. Die Entstehung des gesellschaftlichen Wissensvorrats  355
1) Der subjektive Ursprung gesellschaftlichen Wissens  355
2) Voraussetzungen der Vergesellschaftung subjektiven Wissens  358
a) »Objektivierungen« des subjektiven Wissenserwerbs 358
b) »Objektivierungen« subjektiven Wissens in Anzeichen 362
c) Erzeugnisse als »Objektivierungen« subjektiven Wissens 367
d) »Objektivierungen« subjektiven Wissens in Zeichen  375
3) Die Vergesellschaftung »objektivierten« Wissens  387
a) Soziale Relevanz des Wissens  387
b) Soziale Vermittlung des Wissens  393
c) Soziale Anhäufung des Wissens  398
d) Über die Entwicklung höherer Wissensformen  403
C. Die Struktur des gesellschaftlichen Wissensvorrats  410
1) Gesellschaftlicher Wissensvorrat und soziale Verteilung des Wissens   410
2) Formale Typen der sozialen Verteilung des Wissens  412
a) Die Unmöglichkeit gleichmäßiger Verteilungen  412
b) Einfache soziale Verteilung des Wissens  414
c) Komplexe soziale Verteilung des Wissens  419
3) Über den Wandel der sozialen Verteilung des Wissens  425
D. Die subjektiven Entsprechungen des gesellschaftlichen Wissensvorrats   428
1) Der gesellschaftliche Wissensvorrat als subjektiver Besitz,
als ideale Sinnstruktur und als Gegenstand subjektiver Erfahrung   428
2) Über den historischen Wandel der subjektiven Entsprechungen der sozialen Verteilung des Wissens   434
a) Subjektive Entsprechungen der einfachen sozialen Verteilung des Wissens   434
b)Subjektive Entsprechungen der komplexen sozialen Verteilung des Wissens   437
Kapitel V
Lebenswelt als Bereich der Praxis  445
A. Handeln und Handlungsverstehen als Bewußtseinsleistung  447
1) Erlebnis, Erfahrung, Handlung  447
2) Der subjektive und der objektive Sinn des Handelns  451
a) Handeln und Zurechnungsfähigkeit  451
b) Handeln und Verhalten  454
3) Denken und Wirken  456
4) Arbeiten  461
5) Die Zeitstruktur des Handelns  465
6) Entwürfe und Einstellungen (Handeln im Um-zu- und Weil-Motiv)   471
B. Der Entwurf: Möglichkeiten, Pläne und die Wahl  476
1) Phantasieren und Entwerfen  476
2) Durchführbarkeiten und Reichweite  480
3) Der Zweifel und die Interessen  484
a) Der Zweifel  484
b) Die Interessen  487
4) Die Wahl  490
a) Offene und problematische Möglichkeiten  490
b) Das Wählen  496
c) Gesellschaftliche Bedingungen der Wahl  505
C. Das Handeln  512
1) Der Entschluß  512
2) Der Verlauf  516
a) Anfang und Ende  516
b) Die Schrittfolge  522
c) Veränderungen im Vollzug  525
D. Vernünftiges Handeln, vernünftige Handlungen  529
1) Vernünftiges Handeln  529
2) Vernünftige Handlungen  536
E. Gesellschaftliches Handeln  541
1) Handeln in Gesellschaft  541
a) Der vergesellschaftete Handelnde  541
b) Gesellschaftlich ausgerichtetes Handeln  544
2) Formen gesellschaftlichen Handelns  548
a) Unmittelbarkeit und Vermittlung; Einseitigkeit und Wechselseitigkeit   548
b) Einseitig unmittelbares Handeln  551
i) Wirken  551
ii) Denken  554
c) Wechselseitig unmittelbares Handeln  556
d) Wechselseitig mittelbares Handeln  572
e) Einseitig mittelbares Handeln  577
3) Gesellschaftliches Handeln und soziale Beziehungen  582
Kapitel VI
Grenzen der Erfahrung und Grenzüberschreitungen:
Verständigung in der Lebenswelt  587
A. Die Grenzen der Lebenswelt  589
1) Grenzen im Leben  589
2) Grenzen der Erfahrung, Erfahrung der Grenzen  593
3) Die »kleinen« Transzendenzen im Alltag  598
4) »Mittlere« Transzendenzen: die Anderen  602
a) Mitmenschen  602
b) Zeitgenossen und die Generationen  610
5) Die »großen« Transzendenzen: andere Wirklichkeiten  614
a) Abkehr vom Alltag in Schlaf und Traum  614
b) Abkehr vom Alltag im Wachen  619
i) Halbwachheit und Tagtraum  619
ii) Ekstasen  622
c) Abstand vom Alltag  625
i) Krisen und Tod  625
ii) Theoretische Einstellung  631
B. Grenzüberschreitungen  634
1) Appräsentation  634
2) Anzeichen  641
3) Merkzeichen  643
4) Zeichen  645
5) Symbole  653
C. Verständigung in der Lebenswelt  659
1) Die Konstitution der Sprache in der alltäglichen Wirklichkeit   659
2) Sprache als gesellschaftliches Bedeutungssystem  666
3) Sprache und Gesellschaftsstruktur  668
4) Die gesellschaftliche Verteilung der Sprache und deren subjektive Korrelate   670
Namenregister 673
Sachregister 674
Verzeichnis der aufgeführten Literatur 691

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3825248338
10-stellige ISBN 382524833X
Verlag UTB GmbH
Sprache Deutsch
Auflage 2. Auflage im Jahr 2017
Anmerkungen zur Auflage 2., überarbeitete Auflage
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24. April 2017
Seitenzahl 694
Format (L×B×H) 18,5cm × 12,1cm × 4,3cm
Gewicht 711g
Warengruppe des Lieferanten Sozialwissenschaften - Politik, Soziologie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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