Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche – Andreas Krüger, Luise Reddemann | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche

PITT-KID - Das Manual

Traumatisierte Kinder und Jugendliche benötigen eigene Behandlungskonzepte, die ihrem Entwicklungsstand und ihren Ressourcen gerecht werden. Das PITT-Manual von Luise Reddemann bietet eine hervorragende Basis für eine Übertragung auf die Kinder- und Jugendlichentherapie.

Die therapeutische Arbeit mit psychisch schwer verletzten Kindern wurde im Boom der Traumatherapie bisher stiefmütterlich behandelt. Kaum eine der etablierten Behandlungsmethoden ist geeignet, die spezifischen Lebensbedingungen von Kindern, z. B. ihre emotionale Abhängigkeit von Bezugspersonen, angemessen zu erfassen. Dies gelingt überzeugend mit Luise Reddemanns Psychodynamisch Imaginativer Traumatherapie (PITT). Imaginationen entspringen geradezu einer kindlichen Sicht auf die Welt, und entsprechend gut lässt sich mit ihnen arbeiten. Der Kinder- und Jugendlichentherapeut Andreas Krüger hat in diesem Buch die Prinzipien des PITT-Manuals Schritt für Schritt für die Behandlung traumatisierter Kinder und Jugendlicher »übersetzt«.

Wichtige Grundsätze dabei sind:
- Die Berücksichtigung aller Entwicklungsphasen des jungen Menschen
- Die Betonung altersspezifischer Ressourcen
- Die Einbeziehung des sozialen Umfelds des Kindes.

Eingeleitet wird das Buch mit grundsätzlichen Überlegungen von beiden Autoren zur Traumabehandlung.

Taschenbuch 08/2007
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Autoreninformationen

Andreas Krüger, Dr. med., Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, ist am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf als Oberarzt an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychosomatik sowie der "Trauma-Ambulanz für Kinder, Jugendliche und ihre Familien" tätig.
Luise Reddemann, Dr. med., Nervenärztin und Psychonalytikerin (DGPT, DGP), Fortbildung in Systemischer Therapie und verschiedenen körpertherapeutischen Verfahren, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, war von 1985 bis 2003 Leitende Ärztin der Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin am Ev. Johanneskrankenhaus Bielefeld; aktuell ist sie in Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig; Entwicklung der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie ("PITT").
Sie ist Mitglied im Weiterbildungsausschuss der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie, im Wissenschaftlichen Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen und in der wissenschaftlichen Leitung der Psychotherapietage NRW.

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung
1.1 Traumatisierte Kinder und Jugendliche - eine Herausforderung an unsere  Menschlichkeit und Professionalität
1.2 Zu Inhalt und Aufbau dieses  Buches
1.3 Zum Umgang mit Leid und Leiden bei Kindern und Jugendlichen
1.4  Was heißt Heilung in der Traumatherapie mit Kindern und Jugendlichen?
1.5  Über Therapieziele im Kontext von Trauma und Entwicklung
2. Entwicklungs- und traumapsychologische Grundlagen zu Verständnis,  Diagnose sowie Therapie seelischer Traumatisierungen im Kindes- und  Jugendalter
2.1 Zur Traumatisierung im Kontext von Entwicklung
2.1.1 Körperliche  Entwicklung und Trauma
2.1.2 Kognitive Entwicklung und Trauma
2.1.3  Entwicklung und familiäres Umfeld
2.2 Das Konzept einer  »Entwicklungs-Ressourcologie«
2.3 Was versteht man unter traumatischem  Stress?
2.4 Zu den Wirkungen von traumatischem Stress im Kindes- und  Jugendalter
2.4.1 Zum Zusammenhang einer somatopsychischen und  psychodynamischen Dimension der Trauma-Verarbeitung
2.4.2 Zur diagnostischen  Kategorie der DESNOS
2.4.3 Zur Konzeption der entwicklungsbezogenen  Trauma-Folgestörungen (Developmental Trauma Disorders)
2.4.4 Zu einer  deskriptiv-phänomenologischen Entwicklungspsychopathologie der  Psychotraumastörungen
2.5 Ego-State-Theorie als konzeptuelle Grundlage
3. Der Beginn der Behandlung
3.1 Behandlungsvoraussetzungen und Beziehungsaufnahme
3.2 Elternarbeit und  Familientherapie
3.3 Übertragung, Gegenübertragung, Abstinenz
3.4  Anamneseerhebung
3.5 Beantwortende Haltung und Selbstbestimmung
3.6 Die  Betonung der Arbeitsbeziehung von Anfang an
3.7 Testpsychologische  Diagnostik
3.8 Zur Bedeutung von Imagination, Vorstellungskraft, gestaltendem  Tun, Körper und Bewegung
3.9 Häufig gestellte Fragen zu Spiel, gestaltender  und imaginativer Arbeit
3.10 Die Bedeutung kognitiver Orientierung in der  Traumatherapie
3.11 Ressourcenorientierung: Kind, Jugendliche und  Familie
3.12 Prozess- versus Phasenorientierung sowie Besonderheiten bei  Kindern und Jugendlichen
3.13 Zum Umgang mit regressiven Prozessen
3.14  Die häufigsten Fallen in der Einleitungsphase
3.15 Therapieevaluation: Welche  Ziele habe ich erreicht?
3.16 Zusammenfassung: Vorgehen in der  Einleitungsphase
4. Die Stabilisierungsphase
4.1 Äußere Sicherheit
4.1.1 Allgemeine Aspekte
4.1.2 Äußere Sicherheit  - Besondere Aspekte bei Säuglingen und Kleinkindern
4.2  Psychoedukation
4.3 Kreativer Umgang mit angeleitet gestalteten  Vorstellungswelten und Imaginations-»Übungen«
4.4 Häufig gestellte Fragen zu  angeleitet übenden Behandlungsformen
4.5 Zusammenfassung: Vorgehen bei der  Anwendung von angeleitet übenden Behandlungsformen
4.6 Die Arbeit mit dem  »jüngeren inneren Kind«
4.6.1 Arbeit mit dem inneren jüngeren Kind als  Ego-State-Therapie
4.7 Vorgehensweise zur Arbeit mit dem »jüngeren inneren  Kind«
4.8 Häufig gestellte Fragen zur Arbeit mit dem »jüngeren inneren  Kind«
4.9 Arbeit mit Täterintrojekten
4.10 Arbeit mit dem  »Drachentötermodell« und dem »inneren Störenfried«
4.11 Zusammenfassung:  Vorgehen bei der Täterintrojektarbeit
4.12 Häufig gestellte Fragen zur  Täterintrojektarbeit
4.13 Vorsicht: Fallen
4.14 Ego-State-orientierte  Arbeit mit Täterintrojekten
4.15 Protokoll: Ego-State-orientierte Arbeit mit  Täterintrojekten
4.16 Vorsicht: Fallen
4.17 Täterintrojektarbeit und die  Rolle von Eltern und Geschwistern
5. Die Traumakonfrontationsphase
5.1 Voraussetzungen
5.2 Kontraindikationen für gezielte  Traumakonfrontation
5.3 Das BASK-Modell
5.4 Grundlegende Voraussetzungen  bei der Traumakonfrontation: Kind, Entwicklung und soziales Umfeld
5.5  Vorgehen bei der Bildschirm-Beobachtertechnik
5.6 Konfrontation und  Rekonstruktion mittels verschiedener Ausdrucksformen: Szenisch-bildnerische  Gestaltung, Imagination
5.7 Vorgehen bei der ungeplanten Begegnung mit  traumaassoziiertem Erlebnismaterial durch (jüngere) Patienten: Differenzierung  zwischen traumatischer Reinszenierung und Rekonstruktionsbemühungen
5.7.1  Traumaassoziierte Spielszenen im fortgeschrittenen Therapieverlauf als Aufruf  zur Hilfe beim Rekonstruktionsprozess
5.7.2 Vorgehen bei der Konfrontation im  spielerisch-bildnerischen Tun
5.7.3 Traumatische Reinszenierungen: »Die  Therapeutin auf dem Prüfstand«
5.7.4 Vorgehen bei traumatischen  Reinszenierungen
5.8 Die Kombination verschiedener Techniken
5.9 Häufige  Fragen zur Traumakonfrontationsarbeit mit Kindern und Jugendlichen
5.10  Restabilisierung
5.11 Die Rolle der Familie und des weiteren sozialen  Umfeldes nach einer Konfrontation
6. Die Integrationsphase
6.1 Vorgehen in der Integrationsphase
6.2 Transformation im kreativen Tun:  Früh übt sich am besten!
7. PITT-KID® in der Behandlung spezifischer Probleme
7.1 Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Traumatisierungen vor der  bewussten Erinnerungsfähigkeit
7.2 Behandlung von suizidalen und sich selbst  verletzenden PatientInnen
7.3 Genderspezifische Gesichtspunkte
8. Psychohygiene oder Selbstfürsorge für TherapeutInnen und  PITT-KID®
Danksagung
Literatur

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3608890488
10-stellige ISBN 3608890483
Verlag Klett-Cotta Verlag
Sprache Deutsch
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 1. August 2007
Seitenzahl 280
Format (L×B×H) 21,2cm × 13,7cm × 2,8cm
Gewicht 416g
Warengruppe des Lieferanten Geisteswissenschaften - Psychologie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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