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Autor: Sabine Bode
Autor: Sabine Bode

Kriegsenkel

Die Erben der vergessenen Generation

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Sie sind in den Zeiten des Wohlstands aufgewachsen. Noch ist es ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben.

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren, bis in die zweite und dritte Generation hinein. Jetzt meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Ein Buch, das den »Kriegsenkeln« hilft, sich selbst besser zu verstehen.

Als Friedenskinder sind sie in den Zeiten des Wohlstandes aufgewachsen. Es hat ihnen an nichts gefehlt. Oder doch? Die Generation der zwischen 1960 und 1975 Geborenen hat mehr Fragen als Antworten: Wieso haben viele das Gefühl, nicht genau zu wissen, wer man ist und wohin man will? Wo liegen die Ursachen für diese diffuse Angst vor der Zukunft? Weshalb bleiben so viele von ihnen kinderlos? Noch ist es für sie ein völlig neuer Gedanke, sich vorzustellen, ihre tief sitzende Verunsicherung könnte von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben. Ist es möglich, dass eine Zeit, die über 60 Jahre zurückliegt, so stark in ihr Leben als nachgeborene Kinder hineinwirkt?

Taschenbuch 07/2015
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Autoreninformationen

Sabine Bode lebt als freie Journalistin in Köln, schreibt Sachbücher und arbeitet für die Kulturredaktionen des Hörfunks von WDR und NDR.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort und Dank
1. KAPITEL Gespenster aus der Vergangenheit
Familienweihnachten als Pflichtveranstaltung
Klagen über Eltern
Überdosis NS -Geschichte
Flüchtlingshintergrund
Kein Mut zur  Familiengründung
Die Kriegsenkel melden sich zu Wort
Wie aus Tätern  Opfer wurden
Woher kommt der »Nebel«?
Eine ostdeutsche Geschichte
Das Nachbeben
2. KAPITEL Wem es zu gut geht, den bestraft das Leben
Ein Seminar für Kinder der Kriegskinder?
Sein Vater brauchte Dauerstress
Auf der Suche nachVorbildern
Woher kam der neurotische Umgang mit Geld?
Kapitulation kurz vor dem Examen
Die Mutter gönnte ihm keine Geheimnisse
Das Massaker von Aussig an der Elbe
Großvaters »verlorenes Paradies«
Ich muss keine Frau mehr retten
3. KAPITEL Die Burgfamilie
Freundliche und gut erzogene Töchter
Essstörungen
Zwei ungleiche  Schwestern
Erfolgreiche Bogenschützin
Schulversagerinnen
Mama nahm  alles hin
Dia gnose Bulimie
Ich bin doch deine Tochter, Mama!
4. KAPITEL Der lange Weg zur eigenen Identität
Ein Fest mit Bergmannstradition
Frisch verliebt
Du weißt gar nicht,  wie gut du es hast
Als sie ihren fröhlichen Vater verlor
Ein  fürsorglicher Ehemann
Was ist emotionale Offenheit?
Ein neues  Ziel:Abitur
Der jugendliche Sohn rastet aus
Der letzte Schritt in die  Freiheit
5. KAPITEL Die Spätzünderin
Ein Dauerproblem
Unsere Beziehung ist  grottenschlecht.
Sie litt unter dem beruflichen Niveau
Erst Streit -  dann drei Tage Schweigen
Tote Babys am Straßenran
Verwandte von den  Nazis ermordet
6. KAPITEL Das Böse
Familienforschung im Fernsehen
Verletzte Integrität
Opa war doch ein  Nazi
Vater und Sohn im Dauerstreit
»Nazis«, » KZ « und » SS « - was ging  mich das an?
Macht über den Vater
Lehrer in die Enge treiben
Tränen  und Scheidung
Die Sache mit dem jüdischen Friedhof
Von Schandtaten  wollte ich nichts hören
Genickschuss!
Ein einfacher Hilfsarbeiter.
Amerika - meine Rettung
Eine neue Familie
Die große Trauer
7. KAPITEL Sohn im Schatten
Marathon auf der Theaterbühne
Wenn Kinder eine leichte Beute sind  Vergewaltigungen
... aber meine Seele war gestorben
Tabu Königsberg
Die Fassade einer intakten Ehe
Todesursache unbekannt
Familie auf  dem Prüfstand
8. KAPITEL Der Wehrlose
Ein vielseitiger Autor
Misstrauen und Missgunst
Ein Versöhnungskind?
Er war ein Einzelgänger
Hohe moralische Ansprüche
Die Konkurrenz der  Kranken
Eine unstillbare Sehnsucht nach Trost
9. KAPITEL Leben lernen
Ein empörter Brief
Mutter war furchtbar verklemmt
Eine übergroße  Bescheidenheit.
Balkone wie Schießscharten
Sich mit Geld betäuben
Wie sich Schatten verflüchtigen
10. KAPITEL Kinderladen-Kinder
Ein Rückblick auf 1968 Ungereimtheiten
Was läuft bei ihr schief? Kinder,  die alles dürfen
Der Wutanfall eines Zwergs
Adlig und  antikapitalistisch
Die neuen Normen der WG
Eine Pubertät unter Beobachtung
Das Amerika-Desaster
Zwei Jahre ohne Kontakt zur Mutter
Ich habe  meine Kindheit genossen
Zwei Wunder
11. KAPITEL Nebel im Kopf
Im Kinderbett kam die Angst
Zwangshandlungen
Neue Eltern braucht das  Land!
Hinter dicken Mauern
Angst vor dem Atomkrieg
Schneller, die  Russen kommen
Auch der Vater schien zu pubertieren
Selbstverletzungen  einer Jugendlichen
Gewaltrausch während einer Therapiestunde
Folgenreiches Schwarz-Weiß-Muster
Die Kriegsängste der Mutter geträumt
12. KAPITEL Grenzen ziehen
Ein später Vater
Familienklima: »Eine stillstehende graue Sauce«
Aufwachsen ohne eigenes Zimmer
Meditation mit grauweißen Fliesen
Ein  bisschen Punk
Der Fernseher bleibt an
Ich bin doch ihr Sohn!
Vorsicht - heiße Herdplatte!
Eine Tochter auf Distanz
Der Vater war  noch im Krieg
Vorurteile ge gen über Polen und Russen
Alles, was schön  und gut ist, wird zerstört
Ähnlichkeiten mit der eigenen Mutter
Des  lieben Gottes Lieblingskind
Kein Kontakt mehr zu den Eltern
Eine  typische Suchtfamilie
Sie wollte die Mutter retten
Als Säuglinge  dressiert wurden
Das brüllende Kind
Der Unfall
13. KAPITEL Als die Hochzeit abgesagt wurde
Ein beharrliches Paar Sie könnten Geschwister sein
Ich bin stolz auf  meine Eltern
Neubeginn im Rheinland
Der Abstieg einer Familie
Der  Vater mied jede Prüfung
Früh geheiratet, schnell geschieden
Ankommen ist  gefährlich!
Ein tiefes Gefühl von Verlorenheit
Großmutter schrieb im  Luftschutzkeller
Was bedeutet das Schweigen in der Familie?
Forschungsprojekte nach dem 11. September 2001
Die Tochter durfte nicht  studieren
Eltern im Dauerstreit
Führen Sie das Leben Ihrer Mutter?
Das Ultimatum
Schuldgefühle aushalten
14. KAPITEL Die Perspektive eines Kriegskindes
Mutter-Sohn-Beziehung
Ungewöhnliche Rollenverteilung
Ihr  unverarbeitetes Trauma belastete den Sohn
Die Wahrnehmung des Anderen  anerkennen
Traumabehandlung mit 15 Jahren Verspätung
Ungute Fürsorge
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Anmerkungen

Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3608948080
10-stellige ISBN 3608948082
Verlag Klett-Cotta Verlag
Sprache Deutsch
Anmerkungen zur Auflage Nachdruck
Editionsform Hardcover / Softcover / Karten
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 20. Juli 2015
Seitenzahl 303
Format (L×B×H) 19,0cm × 11,3cm × 2,5cm
Gewicht 222g
Warengruppe des Lieferanten Belletristik - Biographien, Erinnerungen
Mehrwertsteuer 5% (im angegebenen Preis enthalten)
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