Jenseits von Determination und Autonomie – Marlon Drees | buch7 – Der soziale Buchhandel
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Autor: Marlon Drees
Autor: Marlon Drees

Jenseits von Determination und Autonomie

Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Humboldt-Universität zu Berlin (Philosophie), Veranstaltung: Der philosophische Freiheitsbegriff, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unlängst wurde die philosophische Diskussion um den Freiheitsbegriff von der Provokation der Neurobiologie wieder in Gang gesetzt, die auf Basis der Libet-Experimente behauptete, dass 'Freiheit' nur eine neuronale Projektion sei. Die eigentlichen motorischen Prozesse seien bereits initiiert, bevor an das bewusste Großhirn die neuronal kodierte Botschaft ergehe, dass jetzt die Handlung beginne. Provokanter wurde diese These dadurch, dass Gerhard Roth sie auf den philosophischen Diskurs bezog und dort Vorgänger fand, die er nur um die neurobiogische Empirie zu erweitern brauchen glaubte. Und tatsächlich: Bei aller Verschiedenheit haben die klassischen philosophischen Positionen (Hume und Kant) und die neurobiologische Freiheitstheorie ihre gemeinsamen Wurzeln im Kausalitätsverständnis der deterministischen Mechanik. Deshalb entwickeln sie ein Modell von Freiheit, das im Gegensatz zur mechanischen Kausalität steht und im Dualismus von Autonomie und Determination seine begriffliche Entsprechung findet.

Diese Arbeit setzt bei der Metapher der Handlung an und zeigt in kurzen Essays in welcher Weise das Verständnis der Autoren von dem mechanistischen Kausalitätsbegriff bestimmt wird. Die Konfrontation des mechanistischen Handlungsbegriffes mit der Erweiterung der Handlungsmetapher macht deutlich, dass Handlungen in ihrer Vielfalt sich nicht auf den engen Dualismus von Determination und Autonomie beschränken lassen. Angesichts dieses Befundes scheint es, dass das Postulat der systematischen Allgemeinheit von diesen Freiheitstheorien nur dadurch erlangt werden konnte, dass sie ganze Phänomenbereiche ausblendeten.

Taschenbuch 09/2007
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Produktdetails

EAN / 13-stellige ISBN 978-3638796910
10-stellige ISBN 3638796914
Verlag GRIN Verlag
Sprache Deutsch
Auflage 2. Auflage im Jahr 2007
Anmerkungen zur Auflage 2. Auflage
Editionsform Taschenbuch
Einbandart Taschenbuch
Erscheinungsdatum 27. September 2007
Seitenzahl 24
Format (L×B×H) 21,0cm × 14,8cm × 0,2cm
Gewicht 49g
Warengruppe des Lieferanten Geisteswissenschaften - Philosophie
Mehrwertsteuer 7% (im angegebenen Preis enthalten)
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